Leitung:

Hans Huyssen (Musikalische Leitung) 

In Südafrika geboren und aufgewachsen, studiert Huyssen in Stellenbosch, Salzburg und München Cello und Komposition. Wesentlich prägend sind dabei Harnoncourts Salzburger Seminare über historische Aufführungspraxis und die Kompositions-Meisterklassse bei Hans-Jürgen von Bose. Daraus resultieren einerseits eine intensive Konzerttätigkeit als Cellist mit diversen Ensembles auf historischen Instrumenten, andererseits eine stets anwachsende Werkliste, die inzwischen mehr als 50 Kompositionen umfasst.
Historische Aufführungspraxis ist für ihn keine historisierende Rückschau, sondern der Schlüssel für das dezidierte Herausarbeiten von zeitspezifischen Ausdrucksmitteln und deren sinngemäße Übersetzung für zeitgenössische Ohren. So verstanden führt dieser Prozess zwangsläufig zur Neuen und eigenen Musik, die einen Übergang von der historischen in die gegenwärtige Aufführungspraxis sucht. Als Cellist setzt er sich vorwiegend für Alte Musik, als Dirigent häufig für Neue Musik ein - als Komponist knüpft er zwischen beiden Seiten ein Netz. Genau in diesem Spannungsfeld findet auch die Arbeit mit Ensemble così facciamo statt, in dem sich über Jahre hinweg ein eingeschworenes Team zusammengefunden hat, um mittels immer wieder neuer Brückenschläge zwischen Alter Musik und zeitgemäßer Idiomatik eine adäquate musikalische Ausdrucksweise für die Gegenwart zu finden.
Als später, aber auf Grund seiner Biografie besonders nachhaltiger musikalischer Einfluss, tritt noch die traditionelle afrikanische Musik auf den Plan. Die vertiefte Auseinandersetzung mit dieser prähistorischen Form von Alter Musik führt ihn im Jahr 2000 nach Südafrika zurück und stellt ihn im Kontext des kulturellen Umbruchs dieses Landes seitdem vor Herausforderungen der besonderen Art. Als Antwort auf den äußerst komplexen lokalen Kontext entstehen zahlreiche größere Projekte, mit unterschiedlichen Ansätzen, einen für die kulturelle Vielschichtigkeit relevanten musikalisch Ausdruck zu finden: u.a. zwei CD Produktionen (Fynbos Calling und Remember Dido), afrikanisch konzipierte Barockopern-Produktionen (Dido und Aeneas), die Kollaboration mit traditionellen Musikern (The Songs of Madosini und Ciacona & Tshikona) und die Aufführung der eigenen afrikanischen Oper MASQUE (über ein Libretto von Ilija Trojanow).
Seit 2005 ist er senior lecturer an der University of the Free State in Bloemfontein. Von 2009-10 ist er fellow und artist-in-residence am Stellenbosch Institiute for Advanced Studies (STIAS). Ebenfalls 2010 wird er mit dem Helgaard Steyn Award, Südafrikas größten Kompositionspreis, ausgezeichnet. Momentan widmet er sich einer Dissertation über Komposition und Komplexität an der Universität Stellenbosch. (Foto: Privat)
Homepage von Hans Huyssen

Eike W. Grunert (Management) 

ist Rechtsanwalt, Opernproduzent und Autor, und lebt in München. Er ist geschäftsführender Gesellschafter und Gründungsmitglied des Ensembles für Alte & Neue Musik cosí facciamo. Insbesondere betreut er als Produzent die Realisierung von Barockopern für Vorstellungsreihen in München (u.a. im bekannten Cuvilliés-Theater der Residenz) sowie europaweite Gastspiele in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg. Im Hauptberuf ist Eike Grunert Rechtsanwalt und Partner bei Peters, Schönberger und Partner. Er berät Unternehmen in den Bereichen Compliance (insbesondere Compliance Management Systeme, Korruptionsprävention und interne Ermittlungen), Unternehmenskäufe (M&A) sowie Handels- und Gesellschaftsrecht. Zu seinen Mandanten zählen international tätige Unternehmen, Investmentbanken und Private Equity Investoren aus Deutschland, den USA und Europa. Eike Grunert hält regelmäßig Vorträge und publiziert zu rechtlichen Themen (Compliance, Gewerblicher Rechtsschutz), und ist Autor mehrere Bücher, einschließlich einer Dissertation zum Dr. jur. über den urheberrechtlichen Gestaltungsspielraum der Bühnenregie, sowie einer Kommentierung des Urhebervertragsrechts in einem maßgeblichen deutschen Praxiskommentare zum Urheberrecht, beide erschienen im Verlag C.H. Beck. Eike Grunert absolvierte sein juristisches Studium sowie praktische Ausbildungsstationen und Promotion in Passau, London, New York und Berlin, u.a. am caroussel Theater Berlin, an der Komischen Oper Berlin, und bei Peter Raue (damals Oppenhoff & Rädler). Neben seiner juristischen Ausbildung war er als Schauspieler, Produzent und Regisseur an mehreren Theaterproduktionen beteiligt, u.a Die Fliegen von Jean Paul Sartre (Bad Tölz, Passau, Salzburg), Endspiel von Samuel Beckett (Bad Tölz, Göttingen, Passau, Salzburg), Law of Repression (Wimbledon School of Arts), Plenty von David Hare (LUTC London), Der Liebhaber von Harold Pinter (Passau), und Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny von Brecht/Weill (Landestheater Niederbayern). (Foto: privat)

Stephanie Krug (Sopran) 

aus München studierte Gesang am Mozarteum Salzburg bei Monika Lenz und Breda Zakotnik (Lied u. Oratorium), außerdem Aufführungspraxis der Alten Musik bei Nikolaus Harnoncourt. Sie erhielt ein Stipendium für ein ‘postgraduate’ Studium bei Jessica Cash an der Guildhall School in London (Early Music). In einer regen internationalen Konzerttätigkeit als Opern- und Konzertsängerin führten sie Engagements u.a. an die Semperoper Dresden, das Prinzregenten- und Cuvilliés-Theater München, das Festspielhaus Baden Baden, die Barbican Hall in London, zu den Händelfestspielen Halle und Karlsruhe, den Dresdener Musikfestspielen, dem Wiener Barockfestival, dem Festival Feldkirch und Cape Classic in Südafrika. Neben einem breitgefächerten Konzertrepertoire singt sie Hauptpartien von Monteverdi , Cavalli, Purcell, Händel, Gluck und Mozart. Im Bereich der Alten Musik arbeitete sie mit Dirigenten wie Thomas Hengelbrock, Wolfgang Katschner oder Peter van Heyghen, den Händel Solisten, der ehemaligen Antiqua Köln, sowie der Regisseurin und Spezialistin für Barocktanz und -gestik Sigrid T`Hooft zusammen. In zahlreichen Kammerkonzerten ist sie mit renommierten Partnern aus dem Concentus Musicus, der Wiener Akademie oder dem Freiburger Barockorchester zu hören. Ihre besondere Liebe gilt dem deutschen Lied. Sie ist regelmäßiger Gast in Salzburg, Wien, München, Bayreuth, Stuttgart, Luzern oder dem MDR Musiksommer. Eine besondere Zusammenarbeit verbindet sie mit der Pianistin Breda Zakotnik. Als Solistin des Ensembles Così Facciamo für Alte und Neue Musik gastiert sie in Europa und Südafrika. Es erschien die CD „Remember Dido“ mit afrikanischer und europäischer Kammermusik für Sopran und barockes Streichquartett und „Abbandonata“ mit barocker italienischer Literatur für Sopran, Traversflöte, und Streicherensemble. Mit così facciamo sang sie die Partien der Poppea, Eurdice, La Musica, Speranza (Monteverdi), Dido (Purcell) und Galatea (Händel).

Homepage von Stephanie Krug


Sänger:

Katrin Arnold (Sopran)

studierte Opern- und Konzertgesang in Weimar, Birmingham und München. Dort erwarb sie künstlerische Diplome in Konzertgesang und Operngesang (Musiktheater) und diplomierte zudem als Gesangspädagogin. Ihre rege Konzerttätigkeit als Solistin, in Ensembles und Rundfunkchören führte sie unter anderem in die Philharmonie am Gasteig in München, zu den London Proms in der Royal Albert Hall, in die Stuttgarter Liederhalle, zum ISCM World Music Festival in Stuttgart und zu vielen anderen Festivals und Konzertreihen. In der Szene für Alte Musik ist Katrin Arnold eine gefragte Solistin, ebenso als Oratorien- und Konzertsängerin. Bereits 2002 gab sie mit Werken von Purcell und Rameau einen Solo-Konzertabend bei den internationalen Händel-Festspielen in Göttingen. 2010 sang sie Brahms' Deutsches Requiem im Münchener Herkulessaal und Mendelssohns Elias im Eichstätter Dom mit dem Barockorchester L'Arpa Festante. Auch mit dem Barockorchester "La Banda" hat Katrin Arnold bereits mehrfach zusammengearbeitet, so 2012 in Bach's Weihnachtsoratorium in der Münchener Himmelfahrtskirche. Eine DVD dieser Aufführung wird 2013 erscheinen. Opernerfahrung sammelte Katrin Arnold schon während ihres Studiums, insbesondere in der Münchener Theaterakademie "August Everding". Ihr Opernrepertoire umfasst neben Fachpartien der Klassik und des Barock auch Werke von Britten und Janacek. So war sie in The Crescent Theatre (Birmingham) unter der Leitung Stephen Barlows als "Fuchs" in Janaceks Das schlaue Füchslein zu hören. Aber auch hier gilt Katrin Arnolds Liebe der alten Musik. Sie war bereits im Weimarer Stadtschloss beim Festival "Güldener Herbst" in der Rolle der Dido zu erleben, im Münchener Prinzregententheater sowie bei den bayerischen Theatertagen in Bamberg in der weiblichen Hauptrolle der "Sabina" in Steffanis Alarico und als "Cleopatra" in Händels Giulio Cesare in der Münchener Reaktorhalle. Katrin Arnold arbeitet 2013 erstmals mit dem Ensemble così facciamo zusammen, und singt die Titelpartie in Purcell's "Dido & Aeneas". (Foto: Privat) 

Homepage von Katrin Arnold

Colin Balzer (Tenor)

stammt aus Kanada und studierte an der University of British Columbia bei David Meek, sowie an der Hochschule für Musik in Augsburg bei Edith Wiens. Er belegte Meisterkurse bei James Wagner (Europäisches Musikfest Stuttgart), Rudolf Jansen und Rudolf Piernay. Neben einer umfangreichen internationalen Tätigkeit als Oratorien- und Liedsänger tritt Balzer seit 2000 regelmäßig als Opernsänger in Erscheinung, u.a. am Opernhaus Vancouver (Monteverdis ”Orpheo”, Händels ”The Choice of Hercules”), an der Oper Quebec (Puccinis ”Tosca”, Don Ottavio in Mozarts ”Don Giovanni”), sowie 2003 beim Festival Vancouver in Monteverdis ”L’Incoronazione di Poppea”, unter Steven Stubbs. 2003 war Colin Balzer Preisträger beim Wigmore Hall International Song Competition in London, sowie beim Mozartpreis Wettbewerb Gesang in Wiesbaden. Colin Balzer arbeitete 2004 erstmals mit dem Ensemble così facciamo zusammen, und war in Händels ”Acis & Galatea” als Acis zu erleben. (Foto: privat)

Ulrike Becker (Mezzosopran)

erhielt ihre Ausbildung in Darmstadt bei Martha Morris und an der Hochschule Frankfurt a. M. bei Paula Page. Nach ihrem Operndiplom 1995 und ihrer Ausbildung in den Liedklassen Charles Spencer und Rainer Hoffmann sowie in der Oratorien-klasse Rolf Reinhardt folgte 1998 ihr Konzertdiplom (beide mit Auszeichnung). Als Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes Wiesbaden 1995 nahm sie an Meisterkursen von Julia Hamari und der Kammersängerin Brigitte Fassbaender teil. Ihr Operndebüt gab sie 1994 als Dorabella in Mozarts “Cosi fan tutte”. Seither führten sie Engagements an die Oper Frankfurt, an das Landestheater Detmold und an das Staatstheater Braunschweig, 1998 zu den Oppenheimer Festspielen als “Orfeo” in Glucks “Orfeo ed Euridice”. Erste Rundfunkaufnahmen entstanden beim HR und beim SWR. Daneben erarbeitet sie sich ein umfangreiches Oratorien-repertoire und wirkte bei Aufführungen im In- und Ausland unter Dirigenten wie Wolfgang Schäfer, Winfried Toll, Martin Lutz, Mathias Breitschaft, Michael Schneider, Ralf Otto. Ulrike Becker sang 1999 mit dem Ensemble così facciamo den Nerone in Monteverdis “Poppea”. (Foto: Privat)

Thomas Cooley (Tenor)

stammt aus Minneapolis, Minnesota. Seine Ausbildung erhielt er an der DePauw University, der University of Minnesota und am Münchener Richard Strauss-Konservatorium und in Meisterkursen an der Britten-Pears School in Aldeburgh und am Steans Institut for Young Artists beim Raviena Festival in Chicago bei Anthony Rolfe-Johnson, Peter Schreier, Thomas Allen, Rudolph Piernay und Margo Garrett. Auf der Opernbühne ist Cooley seit einigen Jahren in verschiedenen Rollen zu sehen, u.a. als Tamino in Mozarts Zauberflöte, Almaviva in Rossinis Il Barbiere di Siviglia, Oronte in Händels Acina, Ugone in Händels Flavio, Leandro in Busonis Arlecchino und Sam Kaplan in Weills Street Scene. Cooley gastierte an der Bayerischen Staatsoper, der Krakauer Staatsoper, der Neuen Opernbühne Berlin, der Ex Machina Baroque Opera und beim Aldeburgh Festival (England). In der Spielzeit 2002/03 ist Cooley am Staatstheater am Gärtnerplatz München als Ferrando in Mozarts “Così fan tutte” zu erleben. Als Konzersänger mit den großen Werkes Monteverdis, Bachs, Händels, Mozarts, Mendelssohns und Britten arbeite Cooley mit Dirigenten wie Helmuth Rilling, Peter Schreier, Wolfgang Sawallisch, Bruno Weil, Joshua Rifkin Georg Christoph Biller, Enoch zu Gutenberg und Hayko Siemens zusammen, sowie mit Ensembles wie dem Gewandhausorchester Leipzig,. dem Bach Collegium Stuttgart und dem Chicago Symphony Orchestra. In così facciamos ”Poppea” 2002 war Cooley als Kaiser Nero zu hören.  (Foto: Privat) 

Linda van Coppenhagen (Soprano) 

origins from South Africa and commenced with formal vocal training in 2004 and currently studies voice with Emma Renzi. Linda worked intensively with repetiteurs from die Bayerische Staatsoper as well as the Theater am Gärtnerplatz. Linda received public master classes and performed with international baroque opera specialists at the Second International Singing Symposium at North West University during national arts festival Aardklop, September 2009, with internationally acclaimed tenor Kobie van Rensburg and counter tenor Lawrence Zazzo. Earlier in 2010 Linda was the understudy for the part of Musetta in Opera Africa’s production of La Bohème, which was performed at the South African State Theatre as well as the Joburg Theatre during March and April 2010. Some of Linda's other future public engagements include Pergolesi's Stabat Mater & Salve Regina under the baton of Richard Cock in August, Chopin festival with the Rand Symphony orchestra, conducted by Bernard Wozny and the annual Somerkersfees with several Gauteng choirs and orchestra - all to be performed at the Linder Auditorium, Johannesburg. Linda will be singing the part of Dafne in Händel's cantata Apollo e Dafne as well as Fillide in Händel's Aminta e Fillide at the University of Potchefstroom during Aardklop in October 2010. In December she will be performing two operetta gala concerts with Salon Music, a Pretoria-based classical impresario, at the Brooklyn Theatre. Linda has been selected to compete in the semi-final round of the ATKV Muziq National Music Competition in Parow, Western Cape which takes place in September. In 2009 Linda performed with Salon Music and in 2008 she sang as finalist in their national singing competition - Discovering Voices. In 2006 she made her début on the opera stage in the role of Der Erste Knabe in Pro Musica’s production of Die Zauberflöte. As a member of the Pro Musica Opera Chorus she sang in various other operas. Linda holds a BA Psychology degree (RAU) and a Post Graduate Certificate in Education (UNISA) as well as a Grade 8 Final Voice Practical (UNISA) with distinction. Linda also does photographic modeling on a part time basis and appears in television and magazine adverts, as well as corporate promotional films. In 2011, Linda van Coppenhagen worked together with Ensemble così facciamo, and sang Dalinda in Georg-Friedrich Händel’s “Ariodante”. (Foto: Privat)

Andreas Czerney (Bass)

studierte bei Prof. Michael Schopper an der Hochschule für Musik in Frankfurt Gesang. Er begann seine Karriere als Opernsänger 1994 am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin. Es folgte Einladungen zu Festivals wie den Händel-Festspielen Halle, dem Wiesbadener Bachfest und dem Schleswig Holstein Festival. Neben einer umfangreichen Konzert- und Oratorientätigkeit mit Orchestern wie dem Gewandhausorchester Leipzig, den Nürnberger Symphonikern, dem Leipziger Barockorchester und dem Philharmonic Choir of Israel ist er seit 2000 regelmäßig Gastsolist am Hessischen Staatstheater Wiesbaden und den Städtischen Bühnen Frankfurt. Konzertreisen und Rundfunkaufnahmen führten ihn in die USA, nach Israel, Australien und Osteuropa. Besonderen Erfolg hat seine 2001 eingespielte Aufnahme von Schuberts ”Winterreise”. Mit dem Ensemble così facciamo gab Andreas Czerney 2004 sein Rollendebüt als ”Polyphem” in Händels ”Acis and Galatea”. In unserer Wiederaufnahme der “Poppea” 2004 / 2005 sang er den Seneca. (Foto: Privat)
Homepage von Andreas Czerney

Volker Dörffel (Bass)

wurde 1966 in Dresden geboren. Studium an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden. Engagements führten ihn u.a. an das Theater Chemnitz, das Nationaltheater Mannheim, die Oper Leipzig, die Landesbühne Sachsen, das Theater Hof, das Hebbel Theater Berlin, die Sächsische Kammeroper, die Komödie Stuttgart und die Freilichtspiele Schwäbisch-Hall, mit so unterschiedlichen Rollen wie Easter (Street scene), Harlekin (Ariadne auf Naxos), Kuno (Freischütz), Marchese (La Traviata), Popolani (Blaubart), Bürger/Doktor (Traumfresserchen), und Stimme (Jakob Lenz). Volker Dörffel hat darüber hinaus umfangreiche Erfahrungen als Musicaldarsteller, u.a. als Frank ‚n’ Furter (Rocky Horror Picture Show), Biberti (Commedian Harmonists), Kaiphas (Jesus Christ Superstar), Riff (West side story), Audrey II (Horrorladen), Freddy (My fair lady), Paul (Kiss me Kate), und Beadle (Sweeney Todd). Volker Dörffel arbeitete 2006 mit dem Ensemble così facciamo zusammen als Ensemblebass in Purcells „Dido & Aeneas in Africa“. (Foto: Privat)

Markus Forster (Altus)

aus Innsbruck absolvierte seine erste Diplomprüfung mit ausgezeichnetem Erfolg an der Hochschule für Musik Mozart-eum Salzburg. Seit 1995 studiert er an der Musikhochschule Wien bei Helene Karusso und Walter Moore. Zahlreiche Solokonzerte führten ihn auch ins Ausland; unter anderem sang er bei den Festtagen der Alten Musik in Herne und mit der “Academy of St. Martin in the Fields” in Portugal. Im Januar 1999 ging er auf Solotournee nach Israel. Sein Opern-debüt gab Forster am Schloßtheater Schönbrunn bei Wien als Ottone in Monteverdis “L’Incoronazione di Poppea”. 1997 war er in Glucks “Orfeo ed Euridice” in Regensburg in der Titelrolle zu hören, im Sommer 1998 als Ottone in Händels “Agrippina” in Linz. Im Rahmen der Händelfestspiele Karlsruhe 1999 sang er die Rolle des Erminio in Scarlattis “Il trionfo dell‘ onore”. Des weiteren trat er im Sommer 1999 in J. Ph. Rameaus “Plateé” in Linz in der Titelrolle auf. Mit così facciamo sang Markus Forster 1999 den Ottone in Monteverdis “Poppea”. (Foto: Privat)

Joel Frederiksen (Bass, Laute)

studierte Gesang und Laute in New York und Michigan, wo er sein Master's Degree erwarb. Seitdem arbeitete er mit den führenden amerikanischen Ensembles für Alte Musik wie der Boston Camerata und dem Waverly Consort zusammen. Zeitgleich machte er als Opern und Oratoriensänger auf sich aufmerksam. Engagements führten ihn vom renommierten Vancouver Summer Festival bis zu den Festivals von Hong Kong und Brisbane. Nach seinem erfolgreichen Debüt 1998 bei den Salzburger Festspielen in Kurt Weills Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny unter Dennis Russel-Davies ließ Joel Frederiksen sich in Europa nieder. Von München aus bereist er regelmäßig das In- und Ausland, um als Solist mit anerkannten Größen der Szene wie Jordi Savall, Paul van Nevel, Stephen Stubbs und Paul O'Dette zu singen bzw. mit den bedeutendsten Gruppen für Alte Musik (u. a. Huelgas Ensemble, Ensemble Gilles Binchois, Freiburger Barockorchester, Hassler Consort, Musica fiata) aufzutreten. Daneben widmet sich Joel Frederiksen intensiv und mit eigenen Programmkonzepten seinem Spezialgebiet: dem Lautenlied der Renaissance und des Frühbarock. 2007 erhielt er von der Münchner Abendzeitung den Stern des Jahres im Bereich Klassische Musik, und für die zweite CD mit seinem Ensemble Phoenix München O felice morire (2008) den Preis der deutschen Schallplattenkritik - Bestenliste. Für seine Aufnahme von Michael Zielenskis Offertoria et communiones mit Emma Kirkby wurde er im Mai 2011 in Paris mit dem Orphée d'Or ausgezeichnet. Seit Herbst 2012 zählt Joel Frederiksen als Bass-Solist und Lautenist zu den Distinguished Alumni der Oakland University Michigan. Die Einspielung des experimentierfreudigen Wolkenstein-Programms (mit Sabine Lutzenberger und Bernd Oliver Fröhlich) übernahm unter dem CD-Titel Reflektionen das Label Sony/DHM. Frederikes Nick-Drake Hommage Requiem for a Pink Moon, die aktuellste CD vom Ensemble Phoenix Munich mit harmonia mundi, wurde in Berlin 2013 mit dem Preis Echo Klassik 2013 (Klassik ohne Grenzen) ausgezeichnet. Joel Frederiksen arbeitet seit 2013 mit dem Ensemble così facciamo zusammen. Er gestaltet die Basspartie und spielt Bühnenlaute bei Purcell's Dido & Aeneas, und singt in Monteverdis L'Incoronazione di Poppea den Seneca. (Bild: Thomas Zwillinger)

Homepage von Joel Frederiksen

Michael Gann (Tenor)

wurde an der Staatlichen Musikhochschule für Musik in Karlsruhe ausgebildet und erhielt Unterricht bei Hanno Blaschke (München), Aldo Baldin (Karlsruhe), Nicolai Iossifov (Stuttgart) und Richard Miller (Salzburg). 1991 gab er sein Bühnendebüt bei den Ettlinger Schloßfestspielen, 1992 war er Mitglied im Bayreuther Festspielchor und an den Städtischen Bühnen Regensburg engagiert. Seit 1993 und erneut seit 1996 hat Gann ein Engagement am Staatstheater am Gärtnerplatz in München. 1995 war er im Rahmen eines Gastspiels der Oper Leipzig bei den Salzburger Festspielen in Zimmermanns “Schuhu” zu hören. Bei seiner regelmäßigen Konzerttätigkeit und bei Gastspielen in Augsburg, Coburg, Passau, Freiburg, Bonn und an der Bayerischen Staatsoper München erarbeitete sich Gann bereits ein umfangreiches Repertoire in den Bereichen Oper, Operette/Musical und Konzert. Michael Gann sang 1999 die Amme Arnalta in Monteverdis “Poppea” in der Realisierung des Ensembles così facciamo. (Foto: Privat)

Beate Gartner (Sopran) 

studierte Gesang an der Hochschule für Musik und Theater in München. Nach ihrem Studium, das sie mit der Meisterklasse abschloss, gewann sie den Förderpreis der Johann-Wolfgang-von-Goethe-Stiftung. Sie nahm an Meisterkursen bei Inge Borkh und Noemi Nadelmann teil und erhielt weitere Impulse während eines sechsmonatigen Studienaufenthalts in Italien bei Mirella Freni und Renata Scotto. Seit 1996 wird sie immer wieder als festes Ensemblemitglied oder als Gast am Mittelsächsischen Theater Freiberg, am Staatstheater Gera/Altenburg und dem Freien Landestheater Bayern verpflichtet. Darüber hinaus wird sie regelmäßig zu Projekten des Chors des Bayerischen Rundfunks und in den Festspielchor der Bayreuther Festspiele eingeladen und tritt auch bei verschiedenen Festivals als Solistin auf, so beim Chiemgau-Festival oder beim KlassixMix-Festival des Bayerischen Rundfunks. Zu ihren Partien zählen u.a. Musetta, Pamina, Ännchen, Eurydike, Papagena, Clorinda und Helena. 2006 gestaltete Beate Gartner die Belinda in Purcells “Dido & Aeneas” mit così facciamo. (Foto: Privat)
Homepage von Beate Gartner

Carl Ghazarossian (Tenor)  

was born in Marseille and completed his studies at the Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Paris and at the Guildhall School of Music and Drama in London. In 1998, he won the Audience Prize and the French Music Prize at the Henri Sauguet Competition in Martigues, and in 2000, the First Prize at the Vivonne Competition and the Poulenc Prize at the Tryptique Competition in Paris. Since 2004 he has been singing a lot under the conducting of Jean-Claude Malgoire at the Atelier Lyrique de Tourcoing as well as on tours in France and Germany, appearing in such parts as Eurimaco in Monteverdi’s Il Ritorno d’Ulisse in Patria, Pastor and Spirito in Montverdi’s Orfeo, Don Basilio and Don Curzio in Nozze di Figaro, Bastien in Bastien und Bastiennne by Mozart, Frontignac in La Créole by Offenbach, and above as Idamante in both Idomeneo by Campra and Mozart. He has also sung in the France’s and Europe’s foremost opera houses and concert halls such as Théâtre du Châtelet, Théâtre des Champs-Elysées, Théâtre de l’Athénée, Cité de la Musique, Opéra de Rennes, Opéra National de Montpellier, Opéra de Toulon, Théâtre Impérial de Compiègne, Théâtre de Caen, Abbaye de Royaumont, Opéra de Vichy, Palau de la Musica in Valencia, Sociedad Filarmonica in Bilbao, Wiesbaden Theatre. In 2005, Marc Minkowski invites him to sing the role of Corydon in Acis and Galatea by Handel in Salzburg’s Grosses Festspielhaus for the Early Music Pentecoste Festival. Since then, he takes a part in a lot of summer’s festivals such as Festival de Saint-Céré, Musique Baroque en Vendée, Festival de Venelles, Festival d’Ambronay, Festival de la Chaise-Dieu, Festwochen der Alten Musik in Innsbruck, Casa di Mezzo in Crete. Among the notable conductors with whom he has worked are Benjamin Lévy, Dominique Daigremont, Joel Suhubiette, Philippe Hui, Hugo Reyne, Martin Gester, Gilbert Bezzina, Graziella Contratto, Olof Boman, Jean-Christophe Spinosi, William Christie. In 2007, he made his debut at the Festival d’Aix-en-Provence in a revival of the famous production of Orfeo (Pastor and Spirito), conducted by René Jacobs and staged by Trisha Brown. More recently, he sang Don Curzio in Nozze di Figaro at the Opéra de Lille as well as the Théâtre des Champs-Elysées under Emmanuelle Haïm, Vulcain in Lully’s Psyché at Opéra de Toulon and Opéra National de Montpellier and Remendado in Carmen with Opéra National de Lille on tour in Caen. At the Kunstfestspiele Herrenhausen 2010 he performed for the first time the part of Orfeo in Monteverdi’s famous opera. Future projects include the Four Servants in Offenbach’s Contes d’Hoffmann at NYE Opera in Bergen, and Zotico in Cavalli’s Eliogabalo in Berlin. In 2011, Carl Ghazarossian worked for the first time with Ensemble così facciamo, and sang Lurcanio in Händel’s Ariodante on tour in Switzerland and Germany. (Foto: Privat)
Homepage of Carl Ghazarossian

Benjamin Glaubitz (Tenor)

wurde 1986 in Chemnitz (vormals Karl-Marx-Stadt) geboren. Seine erste musikalische Grundausbildung erhielt er bereits im Grundschulalter an der Musikschule Limbach-Oberfrohna, bevor er 1996 in den Dresdner Kreuzchor aufgenommen wurde. Mit dem Kreuzchor gastierte er in nahezu allen großen deutschen Konzertspielstätten, internationale Gastspiele des Knabenchores führten ihn u. a. nach Ungarn, Brasilien, Argentinien, Uruguay, Finnland, Südkorea und Japan. In seiner Zeit als Kruzianer erhielt er Gesangsunterricht bei Angela Brandt und war 1. Preisträger des Regionalwettbewerbs „Jugend musiziert“. Kurz vor seinem mit dem Abschluss des Abiturs bedingtem Austritt aus dem Dresdner Kreuzchor erhielt er 2005 als Anerkennung seiner besonderen Leistungen im Chor und zur Förderung eines Gesangsstudiums das „Rudolf-Mauersberger-Stipendium“. Während seiner Zivildienstzeit, welche er in München ableistete, erhielt er Gesangsunterricht bei dem lyrischen Bariton Peter Pöppel, war Mitglied des Philharmonischen Chores und des Vokalensemble München. Des Weiteren war er Gast bei der Gruppe für alte Musik und ist Mitglied verschiedener weiterer Ensembles. Benjamin Glaubitz arbeitete 2006 erstmals mit dem Ensemble così facciamo zusammen als Ensemblesänger in Purcells „Dido & Aeneas in Africa“. (Foto: Privat)

Mirko Guadagnini (Tenor)

aus Mailand studierte am dortigen Conservatorii Guiseppe Verdi, sein Repertoire reicht von der Barockmusik zu zeitgenössischen Komponisten (Strawinski, Castiglioni, Britten, Malipiero, Danieli, Zanolini). 1998 gewann er denn As.Li.Co Wettbewerb und übernahm verschiedenen Rollen seines Fachs beim Festival in Montepulcan sowie am Teatro Regio in Turin. Es folgten zahlreiche Partien in Turin (Fenton in Falstaff, Hortensio in Kiss me Kate), Florenz (Aeneas in Aeneas and Dido), am Theatre du Châtelet Paris (Roderigo in Verdi’s Otello unter Myung-Whun Chung), Montecarlo, Prag, italienschen Festivals und an der Oper in Montepellier. 2003 sang er bei der Eröffnung des Teatro La Fenice in Venedig Caldara’s Te Deum unter Ricardo Muti. 2004 debutierte er als Tamino in Mozarts Zauberflöte in Lecce, als Oronte in Händels Alcina in Triest, als Graf in Paisiellos Barbier von Sevillia in Venedig, und als Cassio in Verdis Otello am Theater Genf. 2005 folgte Nerone in Monteverdis L’Incoronazione di Poppea an der Oper Lyon unter William Christie und Les Arts Florissants, und Händels Messias in Florenz. Guadagnini debutierte an der Mailander Scala als Goffredo in Händels Rinaldo, sowie in der Titelpartie von Monteverdis L’Orfeo in Mailand und Madrid. Daneben umfangreiche internationale Konzerttätigkeit u.a. mit dem Orchestra della Scala, Radio France, Accademia S. Cecilia Rom, Accademia Bizantina und Europa Galante. In jüngster Zeit sang er u.a. erneut im Teatro La Fenice in Venedig, am Grand Théâtre de Genève, an der Opéra Lyon, an der Mailänder Scala, am Teatro Sao Carlos in Lissabon und an der New Israeli Opera in Tel Aviv. Mirko Guadagnini hat Repertoire des 17. und 18. Jahrhunderts auf CD aufgenommen, u.a. für Chandos, Astrèe, Stradivarius und Glossa. Besonders hervorzuheben ist dabei seine Gestaltung der Titelpartie in Monteverdis “L’Orfeo” für Glossa 2006 mit dem Ensemble La Venexiana unter Claudio Cavina. Mirko Guadagnini arbeitete war mit così facciamo 2008 in einer Tournee durch Deutschland und Österreich sowie im Cuvilliès-Theater München in der Titelpartie in Monteverdis “L’Orfeo” zu erleben. (Foto: Privat)

Nicholas Hariades (Altus)

stammt aus London und erhielt seine Gesangsausbildung bei Michael Chance, Peter Harrison, David Wilson-Johnson, Claudia Eder und Felicity Palmer. Seit 1996 gastiert Hariades mit großem Erfolg als Opernsänger in Deutschland, Großbritannien, Österreich und der Schweiz, u.a. am Hessischen Staatstheater Wiesbaden als Mago Christiano in Händels ”Rinalodo”, als Die Nacht und Mignon in Maurizio Kagels ”Aus Deutschland”, als Angelus Novus in Grünauers ”Winterreise” und als Orpheus in Glucks ”Orpheus” bei den Herrnsheimer Schloßfestspielen Worms. 1997 war er am Opernhaus Zürich und bei den Haydnfestspielen Eisenstadt/Österreich als Ernesto in Haydns ”Il Mondo della Luna” zu erleben, 1998 am Opernhaus Halle als Gandarte in Händels ”Poro” sowie als Go Go in Ligetis ”Le Grand Macabre” am Tiroler Landestheater Innsbruck, wo er 2000 den Arsace in Händels ”Partenope” spielte. 2001 folgte der Leonida in Wilhelmine von Bayreuths ”Agenore” am Hans Otto Theater Potsdam. Neben seiner Operntätigkeit gibt Hariades regelmäßig Solokonzerte (u.a. Maifestspiele Wiesbaden, Eltville Rosentage und in der Turner Simms Concert Hall Southampton) und gastiert bei Messen und Oratorien als Solist, u.a. bei Werken von Händel (u.a. Messiah, Saul, Jeptha), Bach (Passionen, h-moll Messe, Magnificat, Kantaten), Vivaldi (Gloria, Stabat Mater) und Orff (Carmina Burana). Jüngst sang er mit dem Symphonieorchester Sevilla “Miserere” von Eslava. Bei der Wiederaufnahme unserer ”Poppea” im Frühjahr 2002 sang Nicholas Hariades den Ottone. Seit Ende 2002 lebt Nicholas Hariades in München. (Foto: Privat)

Daniel Karrasch (Tenor)

erhielt seine musikalische Ausbildung am ev. Stift Tübingen. Seit 2004 studiert er Gesang an der Hochschule für Musik und Theater Hannover bei Prof. Gerhard Faulstich und Mechthild Kerz. Meisterkurse bei Ralf Popken, Hans Peter Blochwitz, Maria Zahlten-Hall und David LeeBrewer. Erste Bühnenerfahrung sammelte er im Rahmen der Ruhrtriennale 2005 in Sven-Eric Bechtholfs „Steine und Herzen“. Beim Braunschweig Classix Festival trat er als Monostatos und Dancairo auf. Neben seiner solistischen Tätigkeit in Oper und Konzert widmet er sich auch dem Ensemblegesang. So sang er im In- und Ausland mit dem Chor des Schleswig-Holstein Musikfestivals, Chorwerk Ruhr, dem Balthasar Neumann Chor unter Dirigenten wie Sir Neville Marriner, Peter Dijkstra und Thomas Hengelbrock. Daniel Karrasch sang 2008 erstmals mit dem Ensemble così facciamo Pastore und Spirito in Monteverdis L’Orfeo. (Foto: Privat)

Matthias Koch (Countertenor)

aus Bremen erhielt seine Ausbildung bei Mechthild Rieh, Soto Papulkas und Helga Forner. Meisterkurse bei Nancy Argenta, Barbara Schlick und Norman Shetler ergänzten seine Ausbildung. Konzertreisen führten ihn in mehrere europäische Länder, so u.a. nach Belgien, Frankreich, Italien, die Niederlande und die VolksrepublikChina (Shanghai). Er hat u.a. mit den Dirigenten Georg Christoph Biller, Andrey Boreyko, Hans Drewanz, Ton Koopman, John Mauceri, Peter Neumann, Christophe Rousset, Peter Rundel, Catherine Rückwardt, Markus Stenz und Long Yu zusammengearbeitet, sowie den Orchestern des Hessischen, Bayrischen und des Norddeutschen Rundfunks, The Amsterdam Baroque Orchestra, dem Radio-Sinfonie-Orchester Berlin, dem Collegium Cartusianum, dem Gewandhausorchester Leipzig, Les Talents Lyriques, Gürzenich Orchester, Hamburger Symphoniker, Staatsorchester Mainz, Wiener Philharmoniker und China Philharmonic Orchestra. Sein Operndebut hatte er 1997 als Ruggiero in Händels "Alcina" am Stadttheater in Koblenz. Zu seinem Repertoire gehören, neben den großen Oratorien Bachs und Händels, außerdem Partien wie der Ruggiero in Händels „Alcina“ sowie die Titelpartie in „Tamerlano“ und „Giuglio Cesare“, die Knusperhexe in Humperdincks „Hänsel und Gretel“, Glucks „Orfeo“, Oberon in Brittens „A Midsummer Nights Dream“, Fürst GoGo in Ligetis „Le Grand Macabre“, Prinz Orlofski in Strauß´ „Die Fledermaus“, u.a. Gastverträge führten ihn an die Opernhäuser von Bremen, Chemnitz, Halle, Freiburg, Komische Oper Berlin, Köln, Leipzig, Mainz, Mannheim, Meiningen, Regensburg, Nationaloper Prag und Weimar. Er war Gast bei internationalen Festivals wie Wratislawa Cantans Breslau, Händelfestspiele Halle, Dresdner Musikfestspiele, Musica Viva München, La Chaise Dieu, Schwetzinger Festspiele und dem Festival Mecklenburg-Vorpommern. (Foto: Knut Stritzke)
Homepage von Matthias Koch

Martina Koppelstetter (Mezzosopran) 

Martina Koppelstetter wurde in Süddeutschland geboren und hat nach ihrer Gesangsausbildung an der Musikhochschule, München, Engagements an verschiedenen Opernhäusern angenommen, sich aber auch gleichermaßen dem Konzert und Liedbereich gewidmet. So arbeitete sie als Oratoriensängerin u.a. mit Enoch zu Guttenberg, Helmut Rilling und Armin Jordan und war Gast bei verschiedenen Festivals, so dem Rheingau-Musikfestival, den Internationalen Festwochen in Stuttgart oder dem International Festival of Music in Bath, England. Ihr Interesse an zeitgenössischer Musik führte sie wiederholt zu der Biennale für modernes Musiktheater und dem A.deVantgart-Festival, München, Konzerten der „Musica Viva“ des BR und der Reihe „Das neue Werk“ des NDR nach Hamburg. Die letzten Jahre war Martina Koppelstetter zu Gast u.a. am Stadttheater Klagenfurt, dem Landestheater Tirol, Innsbruck und dem Staatstheater am Gärtnerplatz, München, dem sie von 2003 bis 2007 als Ensemblemitglied angehörte. Hier war sie u.a. als Dorabella ("Cosi fan tutte"), Hänsel („Hänsel und Gretel“), Suzuki („Madame Butterfly“), Nancy („Martha“) und Frau Reich („Lustige Weiber von Windsor“) zu hören, aber auch als Lilja Brik in „Majakowskis Tod“ von Dieter Schnebel. Mit così facciamo war Martina Koppelstetter erstmals als furiose Kaiserin Ottavia in der Wiederaufnahme von Monteverdis ”Poppea” 2002 zu erleben. 2008 gestaltete Martina Koppelstetter mit così faccimao die Partien der Messagera und Proserpina in Monteverdis “L’Orfeo”. Anfang 2009 wirkte sie bei der Uraufführung von Heera Kim: "Ex abrupto" im Rahmen der Musica Viva in München mit. 2011 sang Martina Koppelstetter in così facciamos “Ariodante” von Georg-Friedrich Händel den Bösewicht Polinesso, Herzog von Albany. (Foto: Ran Keren)
Homepage von Martina Koppelstetter

Monika Lichtenegger (Sopran)

geboren in Regensburg, studierte Opern- und Konzertgesang an der Hochschule für Musik und Theater in München bei Claes H. Ahnsjö, Thomas Moser und Frieder Lang, sowie in der Liedklasse von Rudi Spring. Sie war Mitglied der Stiftung LIVE-MUSIC-NOW von Yehudi Menuhin. Ihr Repertoire umfasst alle wichtigen Werke der alten Musik bis in die Moderne. Sie wirkte 2001 bei den Kinderkonzerten der Münchner Philharmoniker mit und sang 2004 das Brahms – Requiem in der Philharmonie in München (Ltg. Heinrich Klug). Weiterhin beschäftigt sich die Sopranistin mit der historischen Aufführungspraxis der Alten Musik und des Barockzeitalters, u.a. in Rahmen eines Trios, das sie zusammen mit der Lautenistin Hanna Obermeier und der Geigerin Elisabeth Einsiedler bildet. In den letzten Jahren sang sie mehrere Uraufführungen von Liederzyklen von Jens Joneleit. 2005 nahm sie für den BR einen Liederzyklus von Rudi Spring auf. 2001 bis 2003 sang sie in Produktionen der Theaterakademie August Everding, u.a. Cupido in „King Arthur“ (Purcell), Eurydike in Offenbachs „Orpheus in der Unterwelt“, Florinda in der Händeloper „Rodrigo“. In Produktionen der Regieklasse der Theaterakademie stand sie in den Inszenierungen „Hänsel und Gretel“ (Humperdinck) als Gretel, „La Didone“ (Cavalli) als Cassandra und Didone auf der Bühne. Ihr beruflicher Weg führte sie anschließend zu verschiedenen Festivals, u.a. Tollwood Winterfestival (München), Festival A*Devangarde (München), Münchner Biennale, Wiener Festwochen, Berliner Festwochen, Münchner Opernfestspiele Festspiel + und Internationales Festival Hue in Vietnam. Im Januar 2006 war sie als Euridice und Genio in Haydns „Orfeo ed Euridice“ im Akademietheater des Prinzregententheaters zu hören. Monika Lichtenegger arbeitete 2006 miit dem Ensemble così facciamo zusammen, und sang die 2nd woman und die 2nd witch in Purcells „Dido & Aeneas in Africa“, sowie 2008 La Musica, Euridice und Speranza in Monteverdis “L’Orfeo”. (Foto: Privat)
Homepage von Monika Lichtenegger

Lente Louw (Soprano)

holds an LLM from North West University (Potchefstroom, South Africa) where she also studied singing with Prof. Werner Nel. Under his guidance she completed singing up to fourth year level and participated in numerous student opera, oratorio and recital projects. Since moving to the Western Cape, she has firmly established herself as recitalist and oratorio soloist and, under the baton of Dr Barry Smith, has appeared in the title role of Handel's Theodora and Purcell's Dido, and as the soprano soloist in Bach's St Matthew Passion and Mozart's requiem. Lente has developed a keen interest in the historically informed performance practice of early music and has received master classes in Baroque singing from Kobie van Rensburg and Lawrence Zazzo. As a founder member of the Cape Consort, the award winning Cape Town-based ensemble for early music under the direction of Hans Huyssen and Andrew Cruickshank, she has performed numerous concert programmes of ensemble and solo work. She will enroll for a Masters degree in Singing under Minette Pearce in 2013 while continuing her work as voice teacher at Bishops Diocesan College, Cape Town. Lente Louw worked with così facciamo as 2nd woman in Henry Purcell's "Dido & Aeneas" in 2013, performing in Germany, Switzerland and the famous Cuvilliés-Theater at Munich Residence. (Picture: Private)

Henriette Meyer-Ravenstein (Mezzosopran)

studierte zunächst Klavier und dann Gesang an der Musikhochschule Hannover bei Charlotte Lehmann. Weitere Gesangsstudien bei Daphne Evangelatos, Emmy Lisken und Karl-Heinz Jarius in Frankfurt, sowie Meisterkurse speziell für Barockgesang bei Nigel Rogers, Nancy Agenta und Emma Kirkby schlossen sich an. 1987 begann Sie Ihre Opernkarriere an der Alten Oper Frankfurt mit der Titelpartie in Henze’s „Die Regentrude“, der Dorabella in Mozart’s „Cosi fan tutte“ bei den Sommerfestspielen Bad Orb, und dem Cherubino in Mozart’s „Nozze di Figaro“ mit dem Jungen Mozart-Ensemble Salem. Weitere Engagements führten sie an die Bayerische Staatsoper München (u.a. Troierin in „Kassandra“ von Peter Michael Hamel, La Natura Umana in „Il lutto dell’ universo“ von Kaiser Leopold I), das Team-Theater München (Lindora in Stradellas „Moro per Amore“ mit historischen Instrumenten), das Holland Festival (Nigel Rogers Chiaroscuro) und das A-Devantgarde Festival München. Mitte der 90er Jahre nahm sie mit dem New London Consort unter Philipp Pickett Lockes „Psyche“ für Decca auf CD auf, und war an der Uraufführung des a-capella-Musiktheaters „Quenah“ von Sandeep Baghwati beim Lasso-Festival München beteiligt. Es folgten vier Eigenproduktionen szenischer Liederabende mit dem Ensemble KonzertAkt und Tourneen durch Deutschland und Skandinavien (1996 „Liebst du um Schönheit“, 1997 „Kein Haus, keine Heimat“, 1999 „Wenn ich Dich liebe, was geht’s Dich an?“, und 2004 „Drömspegel“), u.a. mit Aufführungen im Metropol-Theater München. Henriette Meyer-Ravenstein hatte zahlreiche Lehraufträge inne für Gesang und Stimmbildung an der Hochschule für Musik und Theater Hannover, der LMU München, und der Universität Mozarteum Salzburg. Seit 2000 hat sie einen Lehrauftrag für Gesang der der Hochschule für Musik und Theater München. In unserer Wiederaufnahme der “Poppea” 2004 / 2005 war Henriette Meyer-Ravenstein als Kaiser Nero zu erleben. (Foto: Privat)

David R. Munderloh (Tenor)

stammt aus den USA und lebt in der Schweiz. Von 1991 bis 1999 war er Mitglied im amerikanischen Vokalensemble Chanticleer. In diesen Rahmen und als Solist trat er bei Konzerten, im Fernsehen und Radioübertragungen auf in Japan, Australien, Singapore, Korea, den Philippinen, Taiwan, Hongkong, Europa und den USA, mit CD-Aufnahmen u.a. Teldec Classic, Lyrichord, New Albion, Koch International. Er arbeite mit Orchestern wie dem New York Philharmonic, dem Atlanta und dem San Francisco Symphony Orchestra, sowie dem St. Paul Chamber Orchestra unter Hugh Wolff und Christopher Hogwood. Er erhielt ein Stipendium an der Schola Cantorum Basiliensisin Basel. Hier erarbeitete er sich die historische Aufführungspraxis, u.a. bei Dozenten wie Gerd Türk, Evelyn Tubb, Richard Levitt und Joshua Rifken. Förderung hat er auch durch Johann Sonnleitner und René Jacobs erfahren. Auf der Bühne hat David Munderloh Beifall als The Madwoman in Benjamin Brittens Curlew River und als Il Marchese in Niccolò Piccinnis Oper La Buona Figliola erhalten. David Munderloh arbeitete 2004 zum ersten Mal mit dem Ensemble così facciamo zusammen, und sang in Händels Acis & Galatea den Damon. (Foto: Privat)
Homepage von David Munderloh

Martin Oro (Altus)

aus Buenos Aires machte erste musikalische Erfahrungen im Kinderchor des Teatro Colón machte und widmete sich dem Bratschenspiel, das er in der Folge bei Yuri Bashmet am Tschaikowsky-Konservatorium in Moskau perfektionierte. Anschließend Gesangsstudium in Fribourg (Lehrdiplom), Neuchâtel (Solistendiplom) und an der Schola Cantorum Basiliensis (Aufbaustudium). Zu seinen wichtigsten Lehrer zählen René Jacobs, Richard Levitt, Marie-Françoise Schuwey und Jeanne Roth. In der Folge sang er unter der Leitung von Dirigenten wie Nikolaus Harnoncourt, Philippe Herreweghe, Christophe Rousset, Christophe Coin, René Jacobs, Jordi Savall, Joshua Rifkin und Helmuth Rilling. Oro hat zahlreichen Opernpartien interpretiert hat, u.a. Anfinomo in Monteverdis „Il Ritorno d’Ulisse in Patria“ (Opernhaus Zürich/N. Harnoncourt), Arnalta in „L’incoronazione di Poppea“ (Teatro Massimo di Palermo/G. Garrido), Grifone in Vivaldis „Orlando finto pazzo“ (Théâtre des Champs-Elysées/A. De Marchi), Fernando in Contis „Don Chisciotte della Mancia“ (Liceo de Salamanca/W. Kuijken), Emone in Traettas „Antigona“ (Stadt Theater Biel/F. Trincal), Oberon in Brittens „A Midsummernight’s Dream“ (Opéra de Fribourg/L. Gendre); Orfeo in Glucks „Orfeo ed Euridice“ (Teatro Guaira, Curitiba). Besonders profiliert hat er sich in Opern und Oratorien von Händel mit Rollen wie Dardano (Teatro Olimpico Rom/R. Alessandrini), Nireno (Cité de la Musique/ R. Jacobs), Daniel (Gent/Ph. Herreweghe), Dydimus (Théâtre de Nîmes/ A. Zaeppfel), Hamor (Bolzen/ H. Rilling), Joad (Köln/P. Neumann), Tolomeos in “Guilio Caesare” (Zürich / Marc Minkowski, mit Cecilia Bartoli als Cleopatra). Bei der Wiederaufnahme der “Poppea” 2004 / 2005 sang Martin Oro mit dem Ensemble così facciamo den Ottone in der Schweiz und Deutschland. (Foto: Privat)
Homepage von Martin Oro

Gudrun Sidonie Otto (Sopran) 

studierte nach ihrem Abitur an der Spezialschule für Musik „Clara Wieck“ in Zwickau an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar bei den Professoren Helga Bante und Mario Hoff. Ihre Ausbildung ergänzte sie durch Unterricht bei Klessie Kelly, Richarda Merbeth, Renate Biskub, Mira Zakai/Israel, sowie Dorothee Mields und Inga Virör (Barockgesang), Margit Legler und Reinhold Kubik (Barockgestik/Stilistik und W. Kammerlander, Julian Pike (Lied). Derzeit wird sie von Ingrid Figur unterrichtet. Während ihres Diploms 2004 sang sie als Stipendiatin an der Komischen Oper Berlin. Es folgte bis 2006/07 ein Festengagement als Solistin an den Landesbühnen Sachsen welches sie im Alter von 24 Jahren antrat. Gastspiele führten sie u. A. mit den Partien Blonde (Mozart), Undine (Lorzing), Ännchen (Weber), Gretel (Humperdinck), Zerlina (Mozart), Adele (Strauß) und Olympia (Offenbach), an die Staatsoper Hannover, Staatstheater Nürnberg, Gärtnerplatztheater München, Opernhaus Halle, Theater Würzburg, Theatre de Picardie/France, Grand Opera Luxembourg, Staatstheater Schwerin, Theater Plauen-Zwickau u.a. 2007 war sie 1. Preisträgerin des internationalen Gesangswettbewerbs Kammeroper Schloss Rheinsberg, 2008/09 Stipendiatin der Vössing-Stiftung. Neben Ihrer Operntätigkeit ist die Sopranistin sehr aktiv im Bereich der Alten Musik, in welchem sie eng u.a. mit Cantus Thuringia, den Salzburger Hofmusiken und dem Ensemble Amarcord zusammenarbeitet. 2009 wird jeweils eine CD mit ihr erscheinen. Ihre besondere Liebe gilt dem Szenischen Liederabend, welchen sie mit dem Hammerflügelspieler Wolfgang Brunner u. A. in Salzburg perfektioniert. Mit ihm ist Anfang 2009 eine Solo-CD mit Mendelssohn-Liedern bei Hänssler-Profil erschienen. Gudrun Sidonie Otto war bisher bei namhaften Festivals im In-und Ausland zu hören. Außerdem ist sie regelmäßiger Gast bei den Händelfestspielen und vielen namhaften deutschen Bachwochen. In diesem Zusammenhang arbeitete sie mit Dirigenten wie Sir Neville Marriner, Robin Gritton, Helmuth Rilling, Thomas Hengelbrock, Rolf Beck, Peter Gülke und Gabriel Fels, verbunden mit CD-, Funk- und Fernsehaufnahmen. Gerade war Sie u.a. mit der Mährischen Philharmonie und Ivan Zenaty, dem Radio-Sinfonie-Orchester Krakau, dem Balthasar-Neumann-Ensemble, dem Händelfestspielorchester Halle, der Salzburger Hofmusik, am Opernhaus Halle und an der Landesbühne Sachsen zu hören. Nächste Konzerte folgen u. A. am Konzerthaus Berlin, Eckhoftheater Gotha, mit der Knabenkantorei Basel, Cappella und Cantus Thuringia, Balthasar-Neumann Ensemble. Gudrun Sidionie Otto arbeitete 2011 erstmals mit dem Ensemble così facciamo zusammen, und sang die Dalinda in Georg-Friedrich Händels “Ariodante”. (Foto: David Jerusalem)
Homepage von Gudrun Sidonie Otto

Tobias Pfülb (Bass)

wurde 1968 in München geboren. Von 1977 bis 1980 war er Chorsänger und Solist des Tölzer Knabenchores. Erste Bühnenerfahrungen sammelte er als 3. Knabe in Mozarts Zauberflöte, den er auch in der Einspielung unter Herbert von Karajan sang. Tobias Pfülb studierte an der Musikhochschule München und war Mitglied der Opernschule. Meisterklassen bei William Cochran, Dieter Schweikart, Nicolai Ghiaurov und Bonaldo Giaiotti ergänzten seine Ausbildung. Tobias Pfülb hatte bis 2002 eine Lehrauftrag für Gesang an der Universität Augsburg. Von 2003 bis 2007 war er an den städtischen Bühnen Krefeld-Mönchengladbach festes Ensemblemitglied und gestaltete viele Rollen seines Faches, u.a. Don Pasquale in Donizettis Don Pasquale, Leone in Händels Tamerlano, Plumkett in Flotows Martha, Angelotti in Puccinis Tosca, Colline in Puccinis Bohème, Reimar von Zweter in Wagners Tannhäuser, Raimondo in Donizettis Lucia di Lammermoor, Eremit in Webers Freischütz, und Sarastro in Mozarts Zauberflöte. Seit 2007 ist Tobias Pfülb freischaffend tätig und war u.a. zu Gast beim Eckhof-Festival in Gotha, den Ostseefestspielen in Stralsund, am Theater Koblenz, Theater Hagen sowie am Staatstheater Oldenburg. Umfangreiche Konzertreisen als Solist in Europa u.a. mit dem Tölzer Knabenchor, der Chorgemeinschaft Neubeuern unter Enoch zu Guttenberg, und dem Ensemble Estampie. Tobias Pfülb arbeitete 2008 erstmals mit dem Ensemble così facciamo, und gestaltete die Basspartien (Caronte, Plutone) in Monteverdis “L’Orfeo”. (Foto: Privat)
Homepage von Tobias Pfülb

Bettina Ranch (Mezzosopran) 

studierte zunächst Violine, bevor sie zum Gesang wechselte. Nach Engagements bei professionellen Vokalensembles wurde sie zunehmend solistisch verpflichtet, u. a. von Helmuth Rilling, Marcus Creed, Rupert Huber, Rolf Beck, Erwin Ortner, Olari Elts und Morten Schuldt - Jensen. Die Altistin arbeitet zusammen mit Orchestern wie Akademie für Alte Musik Berlin, Hannoversche Hofkapelle, Elbipolis Barockorchester, Dresdner Kapellsolisten, Leipziger Kammerorchester, Deutsches Kammerorchester Berlin, Bach - Collegium Stuttgart, Bamberger Symphoniker, Rundfunk - Sinfonieorchester Berlin, Melbourne Symphony Orchestra, Bochumer Symphoniker, Sinfonieorchester Wuppertal und Schleswig - Holstein Festivalorchester. 2007 debütierte sie am Grand Theatre Luxembourg und an der Berliner Staatsoper mit einer Produktion der Oper Medea von Pascal Dusapin in einer Inszenierung von Sasha Waltz. Im Herbst 2007 folgte sie erneut einer Einladung der Bachakademie in Krasnojarsk/Sibirien als Solistin bei verschiedenen Konzerten und Dozentin eines Meisterkurses für Gesang an der Hochschule für Musik. 2009 war sie beim Holland Festival Amsterdam, beim International Arts Festival Melbourne, an der Opera de Lille, sowie innerhalb der Bachwoche Ansbach engagiert. CD-Aufnahmen für Naxos mit geistlicher Musik von Franz Schubert (u.a. Messe AS - Dur) mit dem Leipziger Kammerorchester unter der Leitung von Morten Schuldt – Jensen liegen vor. 2010 folgen Gastspiele an der Oper Brüssel, sowie die erneute Zusammenarbeit mit Helmuth Rilling bei Konzerten mit Mendelssohns Paulus in Madrid und Mailand. Im Oktober 2010 singt sie die Partie der Lucilla in der Oper Berenice und Lucilla von Christoph Graupner in Darmstadt (Regie: Sigrid T´Hooft). 2011 sang Bettina Ranch die Titelpartie in Händels Ariodante mit dem Ensemble così facciamo unter der Leitung von Hans Huyssen, und der Regie von Kobie van Rensburg. (Foto: Alexander S. Tung)
Homepage von Bettina Ranch

Helmut Seidenbusch (Bass)

studierte in Salzburg, Basel und Utrecht und nahm an Meisterkursen bei Magreet Honig und Bodil Gumeos teil. Sein Repertoire umfaßt neben den großen Oratorien- und Passionspartien eine großer Anzahl Lieder verschiedener Epochen sowie Kammermusik des Barock. Er tritt regelmäßig bei internationalen Festivals wie dem Festival Aix-en-Provence, den Schwetzinger Festspielen, den Festspielen Königsfelden, den Bachwochen Stuttgart und den Tagen für Alte Musik Herne auf, und arbeitet mit Dirgenten wie Silvain Cambreling, David Stern, Philippe Herreweghe und Regisseuren wie Achim Freyer, Stepháne Braunschweig und Matthias Brenner. Seit 1996 ist Seidenbusch dem Theater Basel regelmäßig als Gast verbunden. Mit dem Ensemble Cosí Facciamo singt Helmut Seidenbusch den Seneca in Monteverdis ”Poppea”. (Foto: Privat)

Tobias Schlierf (Bass) 

schloss nach der Schulzeit bei den Regensburger Domspatzen sein Cello-Studium in München bei Horatiu Cenariu mit dem Konzertdiplom ab, anschließend widmete er sich dem Gesang, und hatte dank seiner exzeptionellen Countertenor-Veranlagung (geschult bei Florian Mayr, Paul Esswood, Karl-Heinz Jarius und Henriette Meyer-Ravenstein) bald ein rege Konzerttätigkeit zu verzeichnen. Neben regelmäßiger Zusammenarbeit mit Ensembles wie Estampie, Kammerchor Stuttgart, Singer Pur, Hassler Consort oder Gruppe für Alte Musik München, war er auch im Oratorien- (Bach-Passionen, Messias) und Opernbereich (Oberon in B.Britten’s A Midsummer Night’s Dream, oder in Stradella’s Moro Per Amore) beschäftigt. 1996 wechselte er ins Baßfach (unter Gesangspädagogen wie Selma Aykan, Mechthild Stamatakis, Antonia Lavanne, Stefan Hasselhof und Lavinia Kepetzis), wo er mit führenden Vokalensembles wie dem Orlando di Lasso-Ensemble, dem Balthasar-Neumann-Chor, den Stuttgarter Neuen Vokalsolisten, dem SWR-Vokalensemble, dem Kollegium Vocale Gent, Stimmwerck, dem Klangforum Heidelberg in Deutschland, Europa, Amerika und Fernost konzertierte. Ende der 90er war er regelmäßig am Münchner Liebfrauendom engagiert, wo er neben vielfältiger solistischen Tätigkeit auch einige vielbeachtete Kompositionsaufträge erhielt. Im Jahre 2002/03 war er bei der Radio-Televisions-Gesellschaft Griechenlands ERT unter Vertrag, auch mit der griechischen Staatsoper Ethniki Lyriki Skini ist er durch einige Gasttätigkeiten verbunden. Auch in Deutschland ist er immer wieder mit anspruchsvollen solistischen Partien zu hören, wie z.B. mit der Rolle des Polifemo aus Haendel's Serenata Aci, Galatea e Polifemo, Mozart's Osmin und in modernen Opern wie z.B. bei der Uraufführung Stockhausen's Michaelion oder der Uraufführung von Brian Ferneyhow's Shadowtime. In vielen szenischen Projekten des Balthasar-Neumann-Chors unter Thomas Hengelbrock wird er mit solistischen Aufgaben betraut (King Arthur, Festa Theatrale, Dido). Tobias Schlierf arbeitete 2011 erstmals mit dem Ensemble cosí facciamo und sang den König (il Re) in Georg-Friedrich Händels “Ariodante”. (Foto: Privat)

Jochen Schmidt (Tenor)

stammt aus Meersburg am Bodensee und ist in Überlingen aufgewachsen. Er studierte Gesang und Ensembleleitung an der Musikhochschule Stuttgart (Prof. Julia Hamari, Carl Davis, Prof. Bernhard Jaeger-Böhm, Prof. Konrad Richter). Seine Konzerttätigkeit umfasst geistliche Werke, Liederabende und Opernkonzerte. Erste Bühnenerfahrungen sammelte Jochen Schmidt u.a. bei der Tübinger Kammeroper und dem Renitenz-Theater Stuttgart. 2001 sang Schmidt am Theater Friedrichshafen verschiedene Rollen in Hoffmanns Erzählungen, sowie die Titelpartie in Benjamin Brittens Albert Herring am Wilhelma-Theater Stuttgart. Bei der Opernakademie Bad Orb sang er Wenzel in “Die verkaufte Braut”, Nando in Eugen s’Alberts “Tiefland”, den 1. Geharnischten in Mozarts Zauberflöte, sowie Don Martino in Cherubinis “Lo sposo di tre e marito di nessuna mit dem Tübinger Kammerorchester. In Wangen und Marienbad sang Jochen Schmidt Aristeus und Pluto in Offenbachs “Orpheus in der Unterwelt”. Jochen Schmidt war Stipendiat des Richard-Wagner-Verbandes 2001 und ist freischaffend als Konzert- und Opernsänger sowie als Chorleiter tätig. 2008 arbeitete er erstmals mit dem Ensemble così facciamo und gestaltete mehrere Tenorpartien in Monteverdis “L’Orfeo”. (Foto: Privat)

Roland Schneider (Countertenor) 

wurde 1979 in Wetzlar geboren, war zunächst im Einzelhandel tätig und begann sein Studium 2004 bei Profofessor Gabriele Fuchs an der Hochschule für Musik und Theater in München. Erste Bühnenerfahrungen sammelte er in Hochschulproduktionen als Bürgermeister in Karl Amadeus Hartmanns Wachsfigurenkabinett, kurz darauf übernahm er die Titelpartie in Giulio Cesare in Egitto von Georg Friedrich Händel. Der Countertenor ist Mitglied der Bayerischen Theaterakademie und war dort zu hören als Radames in der gleichnamigen Kammeroper von Peter Eötvös, in Die Nacht von Einar Schleef / Mozart, als Mephisto in Aventure / Faust (UA) von Jan Müller-Wieland anlässlich der Wiedereröffnung der Reaktorhalle, sowie in The Fairy Queen von Henry Purcell. In einer Produktion des Ensembles Opera Incognita verkörperte er den Perseo in der venezianischen Serenade Andromeda Liberata von Antonio Vivaldi. 2009 gab Roland Schneider sein Debüt bei den Händelfestspielen in Halle in einer Co-Produktion des Thalia Theaters und er Oper Halle als Porporino in Kastraten – Gesang nach Messers Schneide. In der Uraufführung Drei mal Drei = unendlich von Karola Obermüller sang er in Zusammenarbeit mit der Akademie Schloss Solitude in Stuttgart. Er arbeitete unter der Regie von Anna Viebrock, Renate Ackermann, Cornel Franz, Thomas Krupa, Hendik Müller und Andreas Wiedermann und sang wiederholt unter dem Dirigat von Christoph Hammer und Barbara Rucha. Konzertreisen und Gastspiele führten den jungen Sänger nach Istanbul, zur Ruhrtriennale, zum Donizettifestival nach Bergamo und zu den Salzachfestspielen. Er absolvierte Kurse bei Rudolf Piernay und Ralf Popken und wird in den Liedklassen von Céline Dutilly und Donald Sulzen unterrichtet. Mit dem Orchester des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung von Thomas Kalb sang er in der Uraufführung Die drei Kosmaonauten von Wilfrie-Maria Danner einen Marsianer. In der Reihe Das Verhör drehte die Redaktion U21 von Bayern 4 Klassik im Jahr 2008 ein Internet Video. Darüber hinaus trat er in der Klassiklounge am Lenbachplatz auf, ebenfalls mit dem Bayerischen Rundfunk. Für Deutschlandradio Kulturfunk ist unter dem Titel Heldengesang in höchsten Tönen ein Portrait über Roland Schneider entstanden. Im Herbst 2009 sang er Königlichen Kurhaus Bad Reichenhall u.a. in dem Händelpasticco Scipolo, und im Prinzregententheater in Orlando Furioso von Antonio Vivaldi; Regie: Christoph Nel / Musikalische Leitung: Michael Hofstetter, Neue Hofkapelle München. Anfang 2010, im Rahmen der Orchesterwerkstadt der Schulmusiker, sang er den Prinzen Orlofsky in Die Fledermaus. Roland Schneider arbeitete 2011 erstmals mit dem Ensemble così facciamo, und sang den Polinesso in Georg-Friedrich Händels “Ariodante”. (Foto: Privat)
Homepage von Roland Schneider

Robert Sellier (Tenor) 

geboren 1979 in München, erhielt seinen ersten Gesangsunterricht im Rahmen der Bayerischen Singakademie bei Hartmut Elbert. Nach dem Abitur nahm er an der Musikhochschule Augsburg sein Gesangsstudium auf, das er mit Auszeichnung abschloss. Er belegte Meisterkurse bei Margaret Baker-Genovesi, Margreet Honig, Gerd Uecker und anderen und studierte in der Meisterklasse bei Jan Hammar. 2003 erhielt er ein Stipendium des Richard Wagner-Verbandes Augsburg und gewann 2004 den ersten Preis beim Gesangswettbewerb der Hochschule für Musik Augsburg-Nürnberg. Sein Konzertrepertoire erstreckt sich von Monteverdis Marienvesper über Bachs Oratorien bis hin zu Werken des 20. und 21. Jahrhunderts, darunter auch einige Uraufführungen. Robert Sellier unternahm eine Schweiz-Tournee als Gast des Vokalensembles Die Singphoniker und hat Konzertverpflichtungen u.a. bei Enoch zu Guttenberg und der Dresdner Philharmonie. CD-Einspielungen bei Oehms Classics und dem ORF sowie Liederabende mit Schuberts Winterreise runden seine Konzerttätigkeit ab. Seine bisher gesungenen Partien sind u.a. Ferrando in Così fan Tutte. Tamino in Die Zauberflöte und Belmonte in Die Entführung aus dem Serail. Seit 2002 war er Ensemblemitglied am Freien Landestheater Bayern und dort in Die Zauberflöte ebenfalls als Tamino zu hören. 2006 sang Robert Sellier u.a. die Rolle des Emilio in Mozarts Il Sogno di Scipione am Stadttheater Klagenfurt und bei den Salzburger Festspielen. Für die Spielzeit 2006/2007 war er am Theater Augsburg engagiert mit der Partie des Rodrigo in Otello und des Ferrando in Così fan Tutte. Seit 2007 ist Robert Sellier Mitglied des Ensembles des Staatstheaters am Gärtnerplatz. Dort debütierte er mit der Partie des Don Curzio in Die Hochzeit des Figaro. In der Uraufführung von E.T.A. Hoffmanns Singspiel Liebe und Eifersucht übernahm Sellier die Hauptpartie des Enrico und zeigte in der Münchner Erstaufführung von Gilbert&Sullivans Die Piraten von Penzance sein komödiantisches Talent als Frederic. Bleibenden Eindruck hinterlässt er in Hans Henning Paars Die Winterreise mit seiner Interpretation des Reisenden in Hans Zenders komponierter Fassung von Schuberts Winterreise. Robert Sellier arbeitete 2011 erstmals mit dem Ensemble così facciamo, und sang den Lurcanio in Georg-Friedrich Händels “Ariodante”. (Foto: Privat)

Christian Sturm (Tenor)

wurde in Andernach am Rhein geboren. Er studierte Operngesang bei Daphne Evangelatos und Konzertgesang bei Christian Gerhaher an der Hochschule für Musik und Theater in München und machte er seinen Abschluss mit Auszeichnung. Zudem genoss er eine umfangreiche Ausbildung an der Bayerischen Theaterakademie August Everding im Prinzregententheater. Seit der Spielzeit 2009/10 ist Christian Sturm festes Ensemblemitglied der Wuppertaler Bühnen im Lyrischen Fach. Die Kritikerumfrage der Fachzeitschrift „Theater Pur“ nominierte den jungen Tenor für seine Verkörperung des Telemaco in Monteverdis Il Ritorno d'Ulisse in Patria als besten Nachwuchssänger. Engagements führten ihn u. a. an das Nationaltheater Weimar, an die Deutsche Oper am Rhein und an das Staatstheater am Gärtnerplatz München. Besondere Beachtung fand sein Debüt als Nerone in L'incoronazione di Poppea am Staatstheater Wiesbaden. 2013 wird er u. a. als als Walter von der Vogelweide inTannhäuser unter der Leitung von Ralf Weikert debütieren, die schwedische Operette Zorina von Jules Sylvain mit Niklas Willén für den WDR einspielen und die Titelpartie in Mozarts Frühwerk Lucio Silla in der musikalischen Einrichtung von Peter Kuhn interpretieren. Mit dem Ensemble così facciamo arbeitete Christian Sturm 2006 erstmals zusammen, und sang den Aeneas in Purcells “Dido & Aeneas”. (Foto: Privat)

Olivia Vermeulen (Mezzosopran) 

studierte Gesang in Detmold (Mechtild Böhme) und Berlin (Julie Kaufmann). Zudem besuchte sie die Liedklassen von Wolfram Rieger und Axel Bauni, sowie Meisterkurse bei Andreas Scholl, Thomas Quasthoff, René Jacobs, Irwin Gage und Dietrich Fischer-Dieskau. Bereits während ihres Studiums gastierte Olivia Vermeulen an Theatern in Bielefeld, Lübeck, Dessau, sowie bei den Berliner Festspielen. 2008 war sie Preisträgerin beim internationalen Liedwettbewerb des Bayerischen Rundfunks „La Voce“ in Bayreuth. Von 2008 bis 2010 war die Mezzosopranistin Mitglied des Opernstudios der Komischen Oper Berlin. In dieser Zeit übernahm sie die Partie der Zerlina in Mozarts „Don Giovanni“, die Rolle der Phénice in Glucks „Armida“ in einer Inszenierung von Calixto Bieito und die Partie der Daphnis in „Pique Dame“. Zuletzt sang sie dort die Titelpartie in der deutschen Uraufführung der Oper „Die rote Zora“ und die Partie des Cherubino in „die Hochzeit des Figaro“ in einer Inszenierung von Barrie Kosky. 2009 gastierte sie im Rahmen der Händel Festspiele Halle als Oberto in der Händel-Oper „Alcina“, unter der musikalischen Leitung von Andrea Marcon. Weitere musikalische Impulse erhielt Olivia Vermeulen aus der Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Alessandro de Marchi, Andreas Spering, Michael Sanderling, Konrad Junghänel und Carl St. Clair. Als Konzertsolistin gastiert die junge Sängerin regelmäßig an renommierten Orten wie Konzerthaus und Philharmonie Berlin, Kissinger Sommer, Festtage Alter Musik in Herne, Rheingau Festival sowie Festival Rheinvokal. Mit der Lautten Compagney Berlin unter der Leitung von Wolfgang Katschner nahm Olivia Vermeulen ein Solo-Programm beim Bayrischen Rundfunk auf. Die Aufnahme mit bisher unveröffentlichten Arien des Italienischen Barock erscheint Anfang 2011 bei Sony/BMG. In 2010 und 2011 arbeitet Olivia Vermeulen auf internationaler Ebene mit namhaften Orchestern unter Diritenten wie Christoph Spering, Peter Eötvös, Marek Janowski., Lothar Zagrosek und Vladimir Jurowski, unter dem sie im Oktober 2010 die Hauptrolle des Enfant in konzertanten Aufführungen der Ravll-Oper „L’Enfant e les Sortilèges“ zur Saisoneröffung des Bolschoi-Theaters in Moskau singen wird. Darüber hinaus sang sie im Herbst 2010 bei der Potsdamer Winteroper die Titelpartie in Rossinis „La Cenerentola“, und wird 2011 Cherubino in Mozarts „Le Nozze di Figaro“ (Regie: Andreas Dresen) singen. Olivia Vermeulen arbeitete 2011 erstmals mit dem Ensemble così facciamo, und sang die Titelpartie in Georg-Friedrich Händels “Ariodante”. (Foto: Felix Broede)
Homepage von Olivia Vermeulen

Mandie de Villiers-Schutte (Sopran) 

 aus Südafrika studierte Gesang an der North-West University in Potchefstroom (Südafrika) bei Werner Nel und schloss ihr Studium 2004 mit dem Bakkalaureus in Musik und 2008 mit dem Master ab, beide Abschlüsse „cum laude“. Sie war Finalistin bzw. Halb-Finalistin bei diversen nationalen Wettbewerben Südafrikas und Preisträgerin des „South African student opera – Wettbewerbes“. 2007 studierte Mandie an der Akademie für Musik in Oslo (Norwegen) unter der Leitung von Svein Bjørkøy und Håkan Hagegårdt. Mandie de Villiers-Schutte besuchte Meisterklassen bei Maarten Koningsberger, Kobie van Rensburg und Mimi Coertze. Zu ihrem Repertoire gehören Die Hochzeit des Figaro (Susanna), Die Zauberflöte (Pamima), Der Liebestrank (Gianetta), Rita (Rita), Hänsel und Gretel (Gretel) und Die Fledermaus (Adele). Mandie de Villiers-Schutte ist regelmäßiger Gast beim Nationalen Kunst Festival Südafrikas mit Alte Musik- und Opernprogrammen, sowie Lieder- und Accapellaabenden mit den international bekannten „Boulevard Harmonists“. 2009 gastierte sie mit dem Ensemble der Oper Kapstadt und deren Produktion von Show Boat in Schweden (Malmö) und Frankreich (Paris). 2010 sang sie die Partie der Magnolia in Show Boat am Théâtre du Châtelet in Paris. Neben ihrer Gesangstätigkeit unterrichtet Mandie de Villiers-Schutte an der „School of Music“ der North-West University in Potchefstroom. 2010/2011 singt sie die Titelpartie in Monteverdis “L’Incoronazione di Poppea” am Landestheater Niederbayern. Mandie de Villiers Schutte arbeitete 2011 zum ersten Mal mit dem Ensemble così facciamo zusammen, und sang die Ginevra in Georg-Friedrich Händels “Ariodante”. (Foto: Privat)

Silke Wenzel (Sopran)

erhielt in München ihre erste musikalische Ausbildung. Danach setzte sie ihr Gesangstudium bei Monika Lenz in Salzburg fort; es folgten Meisterkurse u.a. bei Kurt Widmer. Schon bald kristallisierte sich ihre besondere Affinität zur Alten Musik heraus, vor allem zum Werk J. S. Bachs. Als Interpretin dieser Musikrichtung ist sie in zahlreichen Konzerten im In- und Ausland zu hören, es liegen Rundfunk- und CD-Aufnahmen vor. Daneben nimmt auch das Lied einen immer größeren Platz in ihrer Konzerttätigkeit ein, wobei ihr besonders das Werk von Schubert, Wolf und skandinavischen Komponisten am Herzen liegt. 1996 gab sie ihr Operndebüt mit der Papagena in Mozarts "Zauberflöte" und wirkte seitdem regelmäßig bei Opernproduktionen mit, u.a. in allen großen Mozartpartien ihres Fachs, wie Despina in “Così fan tutte", Madame Herz in “Der Schauspieldirektor” und Blondchen in der “Entführung aus dem Serail”. Mit così facciamo sang Silke Wenzel bereits 1999 und 2002 die Drusilla in Monteverdis “Poppea”. 2004 war sie in Händels “Acis & Galate” als Coridon zu hören. (Foto: Privat)


Instrumentalisten:

Piroska Batori (Barockvioline)

ist 1977 in Szeged / Ungarn geboren. Erster Violinunterricht im Alter von acht Jahren. Mit neun Jahren Aufnahme in die Begabtenklasse der Franz Liszt Akademie für Musik in Budapest. 1990 übersiedelte sie mit ihrer Familie nach Wien, wo sie auch die österreichische Staatsbürgerschaft erhielt. In Wien fuhr sie mit dem Violinunterricht in der Vorbereitungsklasse des Konservatoriums der Stadt Wien bei Prof. Boris Kuschnir fort. Danach Aufnahme an die Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien erst in die Vorbereitungsklasse dann als ordentliche Studierende / Konzertfach Violine bei Prof. Gerhard Schulz (ABQ). Zwischenstudium an der Guildhallschool of Music and Drama / London bei Prof. Krystof Smietana. Ende März 2004 Abschluss und Diplomprüfung mit Auszeichnung an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Seit Herbst 2004 studiert sie an der Anton Bruckner Privatuniversität Barockvioline bei Prof. Michi Gaigg. Rege Konzerttätigkeit im In- und Ausland vor allem in Kammermusik und Kammerorchesterformationen. In den letzten Jahren vermehrte Beschäftigung mit historischer Aufführungspraxis und den Möglichkeiten mit altem und neuem Instrumentarium eine Brücke zwischen `alte` und `neue` Musik zu schlagen. Mitglied des Ensembles Moderntimes, des Bach Consorts Wien, der Wiener Akademie, und der Wiener Kammersolisten. Gewann Auswahlspiele wie; Musica Juventutis, Live Music Now/ Yehudi Menuhin Wien. Preisträgerin beim Wettbewerb Jugend Musiziert. Ehemalige Stipendiatin des Herbert von Karajan Centrums Wien und der Tokyo Foundation. Erhielt im Studienjahr 2004/05 das Arbeitsstipendium des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur.Erster Preis beim Wettbewerb „das Podium“ November 2005 Barockvioline/moderne Violine. Piroska Bartori arbeitete 2006 erstmals mit dem Ensemble così facciamo zusammen in Purcells “Dido & Aeneas in Africa”. (Foto: Privat)

Elisabeth Baumer (Blockflöte, Barockoboe) 

wurde 1977 in Klagenfurt geboren und erhielt Unterricht in Blockflöte am Kärtner Landeskonservatorium. Früh errang sie bei Landes- und Bundeswettbewerben von “Jugend musiziert” erste und zweite Preise. Sie studierte 1996 bis 2001 Instrumentalpädagogik mit dem Hauptfach Blockflöte an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien in der Klasse von Rahel Stoellger (Diplom mit Auszeichnung). Seit 1998 studiert Elisabeth Baumer historische Oboeninstrumente am Konservatorium der Stadt Wien bei Marie Wolf, seit 2000 außerdem bei Paolo Grazzi an der Civica Scuola di Milano und am Conservatorio F.E. dell’ Abaco in Verona. Elisabeth Baumer spielt regelmäßig mit verschiedenen Ensembles wie der Wiener Akademie unter Martin Haselböck, dem Concentus Musicus Wien unter Nikolaus Harnoncourt und dem Modo Antiquo Firenze unter Federico Maria Sardelli. Sie trat bei Festivals wie dem Carinthischen Sommer, den Musikfestspielen Schwetzingen, den Köthener Bach Festtagen, dem Festival de Pollenca und dem Early Music Festival Cracov auf. Die wirkte an der mit dem Grammy Award preisgekrönten Neuaufnahme der Mätthäuspassion von Bach mit, unter Nikolaus Harnoncourt mit dem Concentus Musicus Wien (bei Teldec). Mit dem Ensemble così facciamo spielte Elisabeth Baumer in Händels “Acis & Galatea” 2004 Blockflöte und Barockoboe. (Foto: Privat)

Hans-Joachim Berg (Violine) 

wurde 1980 in Schwetzingen geboren, war vielfacher Preisträger bei „Jugend musiziert“ – u.a. erhielt er 1998 und 1999 einen Bundespreis – und war Mitglied des Landesjugendorchesters Baden-Württemberg. Ab 2000 studierte er an der Musikhochschule Würzburg bei Professor Gottfried von der Goltz Barockvioline/Violine. Kammermusikkurse und historisches Violinspiel bei Prof. G. Darmstadt, Werner Erhardt, Prof. Glen Wilson, Prof. Jaap ter Linden, Monica Hugget, Prof. Anton Steck und Reinhardt Goebel bereicherten seine musikalische Ausbildung. In der Spielzeit 2003/04 war Hans-Joachim Berg Praktikant bei der Badischen Staatskapelle am Badischen Staatstheater Karlsruhe, 2001 bis 2004 Stipendiat bei der Orchesterakademie „Mannheimer Schule“ am Nationaltheater Mannheim unter GMD Adam Fischer und Prof. Michael Hofstetter. Im Frühjahr 2005 schloss er die Künstlerische Diplomprüfung mit Bestnote ab. Danach folgte ein Aufbaustudium an der Hochschule für Musik Frankfurt bei Prof. Petra Müllejans, das im Juli 2007 mit hervorragendem Erfolg beendet wurde. Als Gast musiziert Hans-Joachim Berg bei Ensembles wie L`arpa festante, dem Freiburger Barockorchester, der „Mannheimer Hofkapelle“ und dem Stuttgarter Barockensemble „Il Gusto Barocco“. Ab 2008/2009 konzertiert Hans-Joachim Berg hauptsächlich mit dem Stuttgarter Barockorchester unter Leitung von Frieder Bernius. Im Jahr 2006 begleitete er als Gastmusiker des Freiburger Barockorchesters Cecilia Bartoli auf ihrer Europatournee und nach Istanbul. Zahlreiche Opernverpflichtungen an der Nederlandse Opera Amsterdam mit Monteverdis „Il ritorno d´Ulisse in patria“, Händels „Julius Caesar“ am Theatre de la Monnaie Brüssel und in Amsterdam schließen sich 2007/2008 an, im Juni 2008 folgen Paris und die Spanientournee mit „Julius Caesar“ und dem FBO unter René Jacobs. In der Spielzeit 2009/2010 gastiert Hans-Joachim Berg im Barockorchester der Staatsoper Stuttgart in Vivaldis Oper „Juditha“. CD-Aufnahmen mit Violinsonaten von Gottfried Kirchhoff (1685 bis 1746) ergänzen seine künstlerische Tätigkeit, ebenso Einspielungen mit der Mannheimer Hofkapelle, den Heidelberger Sinfonikern und dem Freiburger Barockorchester. Im Oktober 2011 erschien eine CD mit Violinsonaten von Franz Benda (1709- 1786) bei NAXOS. Hans-Joachim Berg spielte 2011 erstmals mit dem Ensemble così facciamo in Händels “Ariodante”. (Foto: Privat)
Homepage von Hans-Joachim Berg

Christian Brembeck (Cembalo, Orgel, Keybord)

studierte Orgel, Klavier und Kirchenmusik an der Musikhochschule München und schloß "mit Auszeichnung" das Meisterklassendiplom ab. 1991 - 1996 war er Erster Gastdirigent der Capella Istropolitana Bratislava bei Konzertreisen und CD Aufnahmen. Als Studienleiter und Cembalist war Brembeck an zahlreichen Musiktheaterprojekten beteiligt, u.a. als Assistent von Menotti mit Mozarts "Apollo et Hyacinthus" (1991 Spoleto-Festival, Israel, Tokyo und Edinburgh), bei Ada Gentiles "Ruggiere" (1994 Gärtnerplatztheater Biennale München) und Purcells "Dido and Aeneas" (1996 unter August Everding, Prinzregententheater München). Brembeck ist Continuo - Organist bei führenden Orchestern der historischen Aufführungspraxis (u.a. Collegium aureum, Concerto Köln, Akademie für Alte Musik Berlin). 2003 gestaltete Christian Brembeck mit così facciamo das Passionskonzert “Zerfließe mein Herze” in Bad Tölz, Innsbruck und München. 2004 dirigiert Christian Brembeck am Badischen Staatstheater Karlsruhe das Festkonzert der Deutschen Händel Solisten mit Werken von Händel und Bach. 2006 gestaltete Christian Brembeck als Orgelsolist und Cembalist unsere Konzertreihe “Silberklang des Hochbarock” in Villingen (Benediktinerkirche), Ringsheim und Eichenau. (Foto: Privat)
Homepage von Christian Brembeck

Maria Teresa Büchl (Blockflöte, Cembalo)

 wurde in Marburg/Lahn geboren. Schon früh erhielt sie Blockflöten- und Klavierunterricht an der Marburger Musikschule. Später besucht sie das musische „Gnadenthal-Gymnasium“ in Ingolstadt. Noch während ihrer Schulzeit begann sie Ende 2002 mit dem Blockflötenstudium in der Klasse von Professor Michael Schneider an der „Hochschule für Musik und Darstellende Kunst“ in Frankfurt am Main. Anschließend erhielt sie im Hauptstudium, das sie im Sommer 2008 sehr erfolgreich abgeschlossen hat, auch bei Martin Hublow und Maurice van Lieshout Unterricht. Im Wintersemester 2004/05 wählte sie Cembalo als zweites Hauptfach dazu. Ihre Lehrer waren seitdem Sabine Bauer und Professor Harald Hoeren. Internationale Meisterkurse und etliche Konzertauftritte runden ihre Ausbildung ab. Maria Teresa Büchl nahm u. a. an Kursen mit Han Tol, Walter von Hauwe, Gerd Lüneburger, Jesper Christensen, Robert Ehrlich, Hille Perl, Phoebe Carai und Barthold Kuijken teil und war 2006 Stipendiatin der Internationalen Händel-Akademie Karlsruhe. Als Cembalistin und Blockflötistin war sie in der Spielzeit 2007 / 2008 am Stadttheater Gießen engagiert. Mit dem Ensemble così facciamo spielte Maria Büchl 2008 Flöte und Cembalo in Monteverdis "L'Orfeo". (Foto: Privat)

Roman Bunka (Oud – arabische Laute) 

geboren 1951, ist einer der profiliertesten Oud-Spieler Europas, seine langjährige Zusammenarbeit mit dem ägyptischen Sänger Mohamed Mounir machten ihn auch in der arabischen Welt populär. Er konzertierte als Solist und mit eigenen Ensembles in Europa und den arabischen Ländern, oft in Zusammenarbeit mit den Goethe-Instituten in Kairo, Alexandria, Tunis, Damaskus und Beirut. Für den Kinofilm "Al-Oud", die Geschichte der Oud, übernahm er die musikalische Leitung und als Komponist für Filmmusik arbeitete er mit namhaften Regiesseuren wie Heiner Stadler, Fritz Baumann und Doris Dörrie. Spürbar in der orientalischen Tradition verwurzelt ist sein Spiel, seine Lehrmeister sind arabische Musiker, an erster Stelle der ägyptische Geiger Abdu Dagir. Bunka transformiert deren Klangempfinden selbstbewußt hinüber zu anderen Strömungen in der Welt der Musik. Da hört man die Erfahrung seiner musikalischen Begegnungen mit großen Virtuosen wie Tomatito, Charlie Mariano, Mal Waldron, Malachi Favors oder Trilok Gurtu, seine Tango-Experimente mit Luis Borda und sein früheres „Weltmusik“-Pionierleben mit Gruppen wie Embryo, Oriental Wind und den Dissidenten. Auf verschiedenen Festivals für Neue Musik konzertierte er mit dem „European Music Project“ mit Werken der Komponisten Jürgen Grözinger („Orient-Okzident“) und Klaus Huber („Die Erde bewegt sich auf den Hörnern eines Stiers“). 2010 trat er bei der Eröffnung des Goethe-Instituts in Aleppo auf und 2011 spielte er als Oud-Solist bei der Uraufführung von "Hubu al-Lahi" von Rupert Huber zusammen mit ägyptischen Musikern und dem Chor des WDR in der Kairoer Oper. Im Sommer 2012 wurde er vom Würzburger Afrika-Festival, dem grössten Europas, eingeladen um sein "Shamandura-Projekt" erstmalig aufzuführen. Roman Bunka spielt die arabische Laute (Oud) in così facciamos Produktion von Purcells "Dido & Aeneas in Africa". (Foto: Privat)

Homepage von Roman Bunka

David Drabek (Barockvioline)

wurde 1976 in St. Gallen (CH) geboren, und erhielt seinen ersten Violinunterricht im Alter von 5 Jahren. Er besucht das Musikgymnasium Feldkirch (A), und lernt von 1991-1996 bei Prof. Maria Kikel am Landeskonservatorium Vorarlberg. Seine Weiterbildung führt ihn an die Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Er studiert in der Klasse von Prof. Gerhard Schulz (Alban Berg Quartett) und schliesst 2002 den ersten Studienabschnitt mit Auszeichnung ab. 2003 nimmt er am Erasmus-Mobilitätsprogramm teil und absolviert ein Auslandssemester an der Musikhochschule Lübeck (D) bei Prof. Thomas Brandis. Zurzeit setzt er sein Studium in der Klasse von Prof. Ernst Kovacic in Wien fort. David Drabek widmete sich neben seinem solistischen Studium intensiv der Kammermusik. Bei zahlreichen Meisterkursen arbeitete er mit Mitgliedern international renommierter Streichquartette ( u.a. Alban Berg Quartett, Amadeus Quartett, Bartok Quartett, Takacs Quartett, Borodin Quartett, Hagen Quartett), und darf intensive Begegnungen mit musikalischen Grössen, wie György Sebok, Ferenc Rados und György Kurtag, zu seinem Erfahrungsschatz zählen. Seine musikalische Vielseitigkeit zeigt sich auch im Bereich der historischen Aufführungspraxis. Dank zahlreicher Erfahrungen im Umgang mit historischem Instrumentarium, fühlt sich der junge Geiger auch auf der Barockvioline zuhause. David Drabek nimmt rege am Konzertleben im In-und Ausland teil, und tritt, u.a. als Stimmführer der Wiener Akademie und festes Mitglied des Bach Consorts Wien, regelmässig im Wiener Musikverein auf. Mit così facciamo spielte David Drabek in Purcells "Dido & Aenaes in Africa" 2006 die 1. Geige. (Foto: Privat)

Anne Marie Dragosits (Cembalo, Orgel, Regal)

aus Wien studierte Cembalo bei Wolfgang Glüxam an der Universität für Musik Wien, sowie bei Ton Koopman und Tini Mathot am Koninklijk Conservatorium Den Haag. Sie absolvierte Generalbasskurse bei Lars Ulrik Mortensen und Jesper Christensen. Auftritte und Aufnahmen als Solistin und als Cembalistin verschiedener Ensembles wie vivante, progetto semiserio, Barucco, Neue Münchner Hofkapelle, Capella Leopoldina, Marini Consort Innsbruck Mit vivante gewann sie den ersten Preis beim J.H.Schmelzer Wettbewerb der Internationalen Barocktage Stift Melk im Mai 2005, im Januar 2007 debütierte sie bei den “Resonanzen” im Wiener Konzerthaus, zahlreiche Radioauftritte und Aufnahmen für den ORF. Anne Marie Dragosits arbeitete 2008 erstmals mit Ensemble così facciamo zusammen, und spielt Cembalo, Orgel und Regal in Monteverdis “L’Orfeo”. (Foto: Privat)

Kerstin Fahr (Violine) 

studierte zunächst an der Musikhochschule Freiburg Blockflöte bei Prof. Agnes Dorwarth und Michael Form, sowie Barockvioline bei Prof. Petra Müllejans und bei Prof. Gottfried von der Goltz. Seit 2008 setzt sie ihre Studien bei Prof. Michael Schneider und Swantje Hoffmann an der Hochschule für Musik Frankfurt fort. Im Februar 2010 legte sie ihr künstlerisches Diplom auf der Blockflöte mit Auszeichnung ab und wurde in den Aufbaustudiengang Solistenklasse aufgenommen. Im Rahmen eines Erasmus-Stipendiums verbrachte sie den Winter 2009 in Lyon, um ihre Studien bei Prof. Pierre Hamon und Prof. Odile Edouard am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse in Lyon zu vertiefen. Kerstin Fahr konzertiert mit ihren Ensembles Voyage en BLOCK und Vaudeville, sowie mit anderen Ensembles und Orchestern (Capella Academica Frankfurt, La Stagione Frankfurt und dem Neumeyer-Consort). Mit Voyage en BLOCK gewann sie den Sonderpreis für Alte Musik der Fritz-Neumeyer-Akademie sowie den Jury- und Publikumspreis beim Wettbewerb „International Young Artist’s Presentation Antwerpen“. 2010 gewann sie den 1. Preis beim Wettbwerb für Blockflöte der Erta Italia. Kerstin Fahr spielte 2011 erstmals mit dem Ensemble così facciamo als 1. Geige in Georg Friedrich Händels “Ariodante”. (Foto: Privat)

Thomas Fheodoroff

wurde in Klagenfurt geboren. Ersten Violinunterricht im Alter von sieben Jahren. Violinstudium an der Wiener Musikhochschule bei Günter Pichler und Ernst Kovacic, Formanalyse bei Karl-Heinz Füssl; 1996 Diplom mit Auszeichnung. Langjährige Beschäftigung mit Alter Musik, dabei Begegnungen mit Josef Mertin, René Clemencic, Martin Haselböck u.a.; seit 1990 Mitwirkung im Concentus Musicus Wien unter Nikolaus Harnoncourt, seit 1995 bei den Wiener Philharmonikern, 1997 Konzertmeister beim Münchner Kammerorchester (Christoph Poppen), seit 2000 Konzertmeister der Wiener Akademie (auf historischen Instrumenten). Auftritte als Solist (besonders hervorzuheben ist die Darstellung der Sonaten und Partiten für Violine solo von J.S.Bach) und Kammermusiker (orpheus klaviertrio wien, Anton Webern-Quartett Wien, Klangforum Wien) im In- und Ausland. 1997 begann Thomas Fheodoroff begann seine Lehrtätigkeit an der Wiener Musikuniversität und ist Leiter einer Ausbildungsklasse für Alte Musik am Kärntner Landeskonservatorium in Klagenfurt. Thomas Fheoroff spielt seit 1999  mit dem Ensemble così facciamo zusammen, er ist Mitglied des Streichquartetts in dem afrikanischen Kammerkonzert “Wandern ...”, und ist auf der CD "Remember Dido" zu erleben. (Foto: Privat)

Saskia Fikentscher (Oboe)

 wurde in München geboren und erhielt ihre erste musikalische Ausbildung an der Musikschule in Starnberg., wo sie jetzt seit 2004 auch wieder mit ihrer Familie lebt. Nach ihrem Blockflötenstudium an der Musikhochschule Freiburg sowie bei Pedro Memelsdorff, Bologna und Barockoboenunterricht bei Katharina Arfken, Basel, setzte sie ihre Studien am Rotterdams Conservatorium bei Han Tol (Blockflöte) und am Koninklijk Conservatorium Den Haag bei Ku Ebbinge (Historische Oboen) fort. Kammermusikkurse und historische Aufführungspraxis-Studien bei Reinhard Goebel und Prof. Robert Hill rundeten ihre Spezialisierung ab. Seit 1995 führen ihre rege Konzerttätigkeit, CD-, Rundfunk- und TV-Aufnahmen die freischaffende Barockoboistin und Blockflötistin als Solistin mit diversen Ensembles und Barockorchestern (u.a. „Neue Hofkapelle München“, „La Stagione Frankfurt“, „Nova Stravaganza“(u.a. Ersteinspielung des Oboenkonzerts F-Dur von Molter), „Akademie für Alte Musik Berlin“(CD-Produktion Brandenburgische Konzerte), „Concerto Köln“(Solo-Oboe auf einer Südamerikatournee 2009), „Musica Antiqua Köln“(bis kurz vor deren Auflösung 2006), „Ensemble Exploration“(Belgien), den Berliner Barocksolisten „Freiburger Barockorchester“(u.a. mehrwöchige Tournee und Meisterkurs in Mexiko, USA-Tournee, Opernprojekte unter Rene Jacobs und Louis Langré in Wien, Brüssel, Amsterdam, Paris und Aix-en-Provence, Europa-Tourneen mit dem Collegium Vocale Gent,eine Konzertreise nach Hongkong und Neuseeland 2010, mit dem Freiburger Barockorchester Consort 2011) um die ganze Welt. Mit Kristin von der Goltz, Barockcello, und Léon Beerben, Cembalo, tritt Saskia Fikentscher seit 1998 regelmäßig in Kammermusikkonzerten deutschlandweit auf. Saskia Fikentscher spielte 2011 erstmals mit dem Ensemble così facciamo als Oboistin in Händels “Ariodante”. (Foto: Marco Borggreve).

Brigitte Gasser (Gambe / Lirone)

studierte an der Schola Cantorum Basiliensis bei Jordi Savall und erhielt ihr Diplom 1990. Seitdem arbeitet sie als freiberufliche Musikerin und konzertiert mit verschiedenen Solisten und Ensembles in ganz Europa. Ihr stilistisches Repertoire reicht vom 15. Jahrhundert bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen. Brigitte Gasser wirkte mit bei zahlreichen Radio- und Plattenaufnahmen, etwa mit dem von ihr mitbegründeten Concerto di Viole und The Earle his Viols, dem Ensemble Ferrara (Crawford Young und Randall Cook), dem Concerto Vocale (René Jacobs), dem Parlament de musique (Martin Gester), und dem Ensemble Daedalus (Roberto Festa). Sie war an Opernprojekten im Grand Théâtre Genf, am Theater Basel und bei den Festspielen in Innsbruck beteiligt. Neben ihrer Arbeit mit stilistisch getreuen Kopien von Gambeninstrumenten des 16. bis 18. Jahrhundert ist sie fasziniert vom Klang und den harmonischen Möglichkeiten der Lirone als Continuo – Instrument. Brigitte Gasser arbeitete in der Spielzeit 2004 / 2005 erstmals mit dem Ensemble così facciamo, und spielt bei der Wiederaufnahme von Monteverdi’s „Poppea“ Gambe und Lirone. (Foto: Privat)

Johannes Giesinger (Barockposaunen, Colascione)

erhielt Unterricht Tuba bei Prof. Hell in Innsbruck sowie Barockbassposaune bei Prof. Mag. Norbert Salvenmoser, und absolvierte Meisterkurse bei Charles Toet, Bruce Dickey, Wim Becu. 1998 war er Mitbegründer des MARINI-CONSORT-INNSBRUCK welches er organisatorisch leitet. Rege Konzerttätigkeit mit den Orchestern Capella Savaria, L´Arpa Festante München, Wiener Akademie, Capella Leopoldina. CD Einspielungen mit den oben genannten Ensembles und vielen Chören, u.a. dem Wiener Kammerchor und dem Salzburger Kammerchor. (Foto: Privat)
Homepage Marini Consort Innsbruck

Michael M.Gredler (Horn)

wurde 1984 in München geboren. Seinen ersten Hornunterricht bekam er im Alter von 11 Jahren bei Marc Ostertag (Bayrisches Rundfunkorchester München) . Später wechselte er zu Johannes Kaltenbrunner bei dem er vier Jahre blieb um dann 2005 in Augsburg sein Studium bei Ralf Springmann (Symphonieorchester des Bayrischen Rundfunk) zu beginnen. Im Jahr 2007 wechselte Michael M. Gredler nach München (Hochschule für Musik und Theater) zu Prof. Wolfgang Gaag, Prof. Johannes Hinterholzer wo er sein Diplom machte (2009). Orchestererfahrung sammelte er u.a. als Aushilfe bei den Kinderkonzerten der Münchner Philharmoniker als Solo Horn, sowie im BR Rundfunkorchester München als Akademist. Er ist Mitbegründer und Mitglied des Münchner Holzbläserquintett. 2011 spielte Michael Greder in Georg Friedrich Händels “Ariodante” mit dem Ensemble così facciamo Naturhorn. (Foto: Privat)

Uwe Grosser (Laute, Chitarrone, Gitarre)

studierte bei Joseph Hornsteiner am Richard Strauß – Konservatorium in München klassische Gitarre und Volksmusik. Noch als Student begann er Instrumente zu bauen. Regelmäßig besuchte er Lautenbaukurse Robert Lundberg (USA / Deutschland – Erlangen) und kam so in Kontakt mit historischem Lautenbau und der Alte – Musik Szene. Er absolvierte an der Würzburger Musikhochschule ein Aufbaustudium für Lauteninstrumente mit dem Konzertdiplom. Es folgten erste Engagements an der Bayerischen Staatsoper in München, dem Staatstheater Stuttgart und der Oper Nürnberg. Seither konzertiert er mit namhaften Ensembles wie SEAVEN TEARES und COSI FACCIAMO und als Solist. Seine erste Solo Einspielung mit Musik für Laute und Chitarrone (FANTASIA) erschien im Jahre 2003 bei MUCAVI RECORDS. Auslandsverpflichtungen führen ihn nach Italien, Spanien, bis nach Süd Afrika, als Gast des Stellenbosh – Festivals, des Arts – Festivals in Grahamstown und der Cape Town Opera. Uwe Grosser ist seit 1999 ständiges Ensemblemitglied und hat zahlreiche Konzerte und Opernproduktionen begleitet. In unserer “Poppea” 1999 und 2002 spielte er nicht nur Laute und Chitarrone, sondern gestaltete darüber hinaus mit einer modifizierten Barockgitarre die dramatische Begleitung drastischer Szenen (die Süddeutsche Zeitung titelte daraufhin: “Ba-Rock”). (Foto: Privat)

Julia Hanke (Barockvioline)

studierte an der Musikhochschule Frankfurt/ Main bei Prof. Walter Forchert Violine sowie bei Hansheinz Schneeberger (Basel) und Prof. Jutta Rübenacker (Hannover). Schon vor dem Studium sammelte sie Chor-, Orchester- und Kammermusikerfahrung (insbesondere im Streichquartett). Vor und wärend des Studiums besuchte sie Kurse u.a. bei Wolfgang Jahn (Bartholdyquartett), Franco Rossi (Quartetto Italiano), Lee Fiser (La Salle Quartett) und setzte ihre umfangreiche Konzerttätigkeit in vielen Orchestern und Ensembles in Deutschland, Frankreich, Schweiz, Italien und Österreich fort. Julia Hanke spielt regelmäßig beim Musikpodium Stuttgart und dem Kammerchor Stuttgart (Frieder Bernius) und ist seit 2003 Mitglied des Emrichquartetts (Hannover). Im Bereich der Neuen Musik ist sie auf verschiedene Weise Mitarbeiterin des Ensemble Plus (Bregenz). (Foto: Privat)

Mirjam E. Haupt (Violine)

studiert seit Oktober 2007 an der Musikhochschule Stuttgart klassische Violine und Barockvioline bei Prof. Christine Busch. Bedeutende und wegbereitende Impulse erhielt Mirjam E. Haupt darüber hinaus bei Ensemble-Akademien des Freiburger Barockorchesters sowie in Meisterkursen bei Leila Schayegh, Petra Müllejans und Elisabeth Wallfisch. Diese inspirierten sie 2009, zusammen mit Petra Wallach, das „Melothesia Ensemble Stuttgart“ zu gründen, ein Barockensemble, das überwiegend alte englische Musik zur Aufführung bringt. Sie konzertierte unter anderem mit dem "Concerto Grosso Friedrich", der "Schola Heidelberg", der "Mannheimer Hofkapelle" und dem Orchester der Jungen Oper der Staatsoper Stuttgart. Seit 2010 ist sie festes Mitglied des Stuttgarter Barockorchesters „Il Gusto Barocco“. Seit 2007 ist Mirjam E. Haupt Stipendiatin der Studienförderung des bischöflichen Cusanuswerks. Mirjam Haupt spielte 2011 mit dem Ensemble così facciamo Barockvioline in Georg Friedrich Händels “Ariodante”. (Foto: Privat)

Bassem Hawar (Djoze – arabische Kniegeige)

Bassem Hawar studierte am Konservatorium in Bagdad irakische und orientalische Musik mit Hauptfach Djoze. An der Universität studierte er außerdem Geige und Musikwissenschaft. Mehrere Jahre lang unterrichtete er am Konservatorium und an der Musikschule in Bagdad Djoze, Geige und Musiktheorie. Er spielte in verschiedenen, dem Kulturministerium unterstellten Formationen, wie Al Bayariq, Al Nahar al jadid, Babel und dem staatlichen Sinfonieorchester. Zusammen mit seinem Bruder Saad Mahmood gründete er die Gruppe Melodic. Bassem baut seine Instrumente selbst. Er entwickelte die Djoze weiter, so dass sie alle Formen arabischer und europäischer Musik spielen kann und nicht auf ihren traditionellen Bereich, den irakischen Maquam begrenzt bleibt. Heute wird die Djoze im Irak als Bassems Djoze nach seinem Entwurf gebaut. Bassem lebt seit dem Jahr 2000 in Deutschland und hat sich in der freien Musikszene etabliert. Sein erstes Projekt in Europa war die Zusammenarbeit mit der niederländischen Jazzformation Yuri Honing Trio. Zusammen mit seinem Freund, dem irakischen Komponisten Saad Thamir hat er die Gruppen Lagash, Ahoar und Sidare gegründet und Konzerte in zahlreichen europäischen und einigen asiatischen Ländern gegeben. 2006 gewann Ahoar den 1. Preis beim Landeswettbewerb Creole NRW und im folgenden Jahr den Bundeswettbewerb des Weltmusikpreises. Bassem spielt in zahlreichen Gruppen unterschiedlichster Musikrichtungen von klassisch irakischem Maquam über europäische mittelalterliche Musik bis hin zu neuer Musik und experimentellem Jazz. Bassem Hawar spielt mit dem Ensemble così facciamo Djoze in Purcells "Dido & Aeneas in Africa". (Foto: Privat)

Website von Bassem Hawar

Andreas Helm (Blockflöte, Barockoboe) 

studierte von 1991 bis 1999 am Linzer Brucknerkonservatorium Blockflöte bei Johannes Mastnak und Carin van Heerden. 1993 begann er zusätzlich Oboe bei Hans-Georg Jacobi zu lernen. Durch das Interesse an der Aufführungspraxis Alter Musik entschied er sich 1998 für einen Umstieg zur Barockoboe, welche er ab 1999 am Conservatorium van Amsterdam bei Alfredo Bernardini studierte und im Sommer 2002 mit dem Konzertdiplom abschloss. Er ist Oboist des L’Orfeo Barockorchesters, der Wiener Akademie, des Ensembles NovAntique, Gründungsmitglied des Blockflötentrios tricorders und des Ensembles a la Maresienne sowie Mitglied in zahlreichen anderen Formationen. Für die Saisonen 2001 und 2002/03 wurde er vom European Union Baroque Orchestra als erster Oboist und Blockflötensolist eingeladen. Als Kammermusiker und auch solistisch konnte er schon bei zahlreichen Wettbewerben Preise gewinnen (u.a. Gradus ad Parnassum, Premio Bonporti). Konzertreisen führten ihn durch viele Länder Europas und nach China, Südafrika und Japan. Andreas Helm arbeitete 2004 erstmals mit dem Ensemble così facciamo zusammen, und spielte Flöte und Barockoper in Händels “Acis & Galatea”. (Foto: Privat)

Swantje Hoffmann (Violine)

studierte bei Prof. Walter Forchert (Frankfurt am Main) und Prof. Nora Chastain (Lübeck, Aufbaustudiengang Solistenklasse) sowie Barockvioline bei Prof. Petra Müllejans (Frankfurt, Aufbaustudiengang Alte Musik). Neben intensiver Kammermusiktätigkeit mit ihrem Klaviertrio ("Trio Sveg") und solistischen Auftritten ist sie Mitglied des Freiburger Barockorchesters und des Marini-Consort Innsbruck (Spätrenaissance- und Frühbarockmusik). 2003 war sie Gewinnerin (ex aequo) des Internationalen Barockviolinwettbewerbs "Premio Bonporti", Italien, 2005 gewann sie beim "Solistenwettbewerb Musica Antiqua" in Brügge den 3. Preis. Seit 2003 hat S. Hoffmann einen Lehrauftrag für Violine und Barockvioline an der Musikhochschule Frankfurt/Main. Bisherige Produktionen mit dem Ensemble così facciamo umfassen Monteverdis L'Orfeo (1. Geige) 2008, Händels "Ariodante" 2011 (1. Geige), und die CD "Abbandonata" 2011.(Foto: Privat)

Barbara Hofmann (Viola da Gamba, Violone)

widmete sich nach ihrem künstlerischen und pädagogischen Studium in Hamburg bei Prof. Ingrid Stampa und in Den Haag bei Wieland Kuijken einer umfangreichen Konzerttätigkeit. Ihre Reisen mit so namhaften Gruppen wie Musica Fiata Köln, Weser Renaissance Bremen, Lauten Compagney Berlin, Musica Alta Ripa, Hannover und The Harp Consort, London führten sie u.a. nach Spanien. England, Frankreich, Holland, Dänemark und Polen. Sie hat mit vielen Radiosendern darunter NDR, WDR, MDR, Deutschlandfunk, BBC und Rias Berlin zusammengearbeitet. Zahlreiche CD-Produktionen zeugen von ihrer musikalischen Bandbreite. Ihr Repertoire reicht von mittelalterlicher Musik bis hin zu Aufführungen zeitgenössischer Werke. Barbara Hofmann arbeitete 2008 erstmals mit dem Ensemble così facciamo, und spielte Gambe und Violone in Claudio Monterverdis "L'Orfeo". (Foto: Privat)

Prof. Eduard Hruza (Violone) 

wurde 1932 in Wien geboren und studierte an der Hochschule für Musik Wien mit dem Hauptfach Kontrabass. Mit 19 Jahren wurde er von den Wiener Symphonikern als Solobassist engagiert und hielt diese Position über 40 Jahre lang inne. Anfang der 50er Jahre gründete er zusammen mit Nikolaus Harnoncourt den “Concentus Musicus Wien”, dem er seitdem ununterbrochen angehört. Daneben wirkte er an zahlreichen Kammermusikensembles mit und war mehrmals Dozent beim Musiccamp in Brixen. Eduard Hruza hat ungezählte CD’s eingespielt und Konzertreise unternommen. Eduard Hruza musizierte 2004 erstmals mit dem Ensemble così facciamo, und spielte in Händels “Acis & Galatea” Violone, 2006 folgte Purcells “Dido & Aeneas in Africa”. (Foto: Privat)

Jeremy Joseph (Cembalo, Orgel, Solorepetitor)

wurde 1978 in Durban / Südafrika geboren. Er erhielt zunächst Klavierunterrricht und begann im Alter von 9 Jahren mit dem Orgelspiel. Mit 14 Jahren wurde er Organist an der Katholischen Kathedrale von Durban. Von 1998 bis 2003 studierte Jeremy Joseph Orgel bei Martin Haselböck an der Musikhochschule Lübeck. 1999 gewann er den Internationen Gottfried Silbermann Orgelwettbewerb, und errreiche den 2. Preis im Internationalen Orgelwettwewerb von Dublin. Zahlreiche Gastengagements führten ihn als Solist zum Schleswig-Holstein Musikfestival, in der Hamburger Musikhalle und den Wiener Musikverein, sowie nach Dallas / USA, Dresden, Madrid, Salamanca und Rom. Seiner Interpretationen wurden vom NDR, SWR und ORF aufgezeichnet und gesendet. Im Sommer 2003 wurde Jeremy Joseph bei der Wiener Akademie als Cembalist engagiert und lebt seitdem in Wien. Mit dem Ensemble così facciamo arbeitet Jeremy Joseph seit 2004 zusammen, als Solorepetitor und Cermbalist für Händels “Acis & Galatea”. (Foto: Privat)
Homepage von Jeremy Joseph

Torben Klink (Horn)

wurde in Hamburg geboren. Er erhielt seinen ersten Hornunterricht im Alter von dreizehn Jahren, später studierte er in Detmold bei Michael Höltzel und Christian Friedrich Dallmann und Naturhorn in Leipzig bei Oliver Kersken. Seit 2000 ist Torben Klink im In- und Ausland als freiberuflicher Hornist im Bereich der historischen Aufführungspraxis tätig, u.a. bei La Stagione, Musica Antiqua Köln, der Akademie für Alte Musik Berlin, dem Neuen Orchester Köln, dem Balthasar-Neumann-Ensemble und dem Lyra Ensemble (Minneapolis). 2003 war er erster Hornist der Académie Baroque Européenne d'Ambronay, einem der renommierten europäischen barocken Nachwuchsorchester, in jenem Jahr unter Leitung von Paul McCreesh. Torben Klink spielt ein Barockhorn von Daniel Kunst (Bremen). Torben Klink spielte 2011 erstmals mit dem Ensemble così facciamo, als Hornist in Georg Friedrich Händels „Ariodante“. (Foto: Privat)

Alexander Kolomiets (Barock-Fagott)

stammt aus Moskau und studierte Fagott bei Valerij Popov am Staatlichen Tchaikovsky Konservatorium in Moskau. Danach widmete er sich der Alten Musik und ergänzte sein Studium auf der Blockflöte bei Jerôme Minis und auf dem Barock-Fagott bei Lorenzo Alpert. Er arbeitet regelmäßig als Solist und Mitglied mit Ensembles und Orchestern wie Flauti dolci (in „Collegium Musicum“), La StravaganzaThe Pocket SimphonyPlatum Integrum und Kölner Akademie Alte Musik zusammen. Mit verschiedenen Orchestern entstanden auch zahlreichen CD-Produktionen. Konzertreisen in Russland, Europa, Israel, Korea. Zur Zeit absolviert Alexander Kolomiets ein Aufbaustudium Barock-Fagott bei Christian Beuse an der Hochschule für Künste in Bremen. Alexander Kolomiets spielte 2011 erstmals mit dem Ensemble cosí facciamo als Fagottist in Georg Friedrich Händels “Ariodante”. (Foto: Privat)

Ursula Korschak (Barockvioline, Bratsche) 

stammt aus Graz und lebt seit 1982 in Wien. Sie studierte Viola an der Musikuniversität Wien (Abschluss 1985) und am Mozarteum Salzburg, sowie Barockvioline an der Schola Cantorum Basiliensis. Seit 1992 spielt Ursula Kortschak regelmäßig im von Nikolaus Harnoncourt geleiteten Concentus Musicus Wien. Sie ist Bratschistin im Clemencic Consort Wien, dem Concerto Viennese, dem Wiener Nonetts, sowie in dem von Friedrich Cerha gegründeten Ensemble “die reihe”. Daneben hatte sie zahlreiche Auftritte in verschiedenen Ensembles, wie dem Balthasar-Neumann-Ensemble, der Camerata Salzburg, der Wiener Akademie, dem Klangforum Wien, und dem Hesperion XX. Ursula Kortschak arbeitet seit 1999 regelmäßig mit dem Ensemble così facciamo zusammen. Als Bratschistin war sie in Purcells Dido und Aeneas, sowie im Kammerkonzert “Wandern..:” alte und neue afrikanische Musik für Streichquartett und Sopran zu hören und auf der CD "Remember Dido" zu erleben. In Händels “Acis & Galatea” 2004 spielte Ursula Kortschak als Konzertmeisterin, ebenso in der Wiederaufnahme von Monteverdi’s „Poppea“ in der Spielzeit 2004 / 2005. (Foto: Privat)

Margit Kovács (Cembalo)

wurde 1982 in Gyöngyös, Ungarn geboren. Nach dem Abitur am Béla Bartók Spezialgymnasium für Musik in Budapest studierte sie an der Hochschule für Musik und Theater München in der Klasse von Prof. Christine Schornsheim, und schloss ihre Studien sowohl im Fach Cembalo/Historische Aufführungspraxis als auch im Fach Hammerklavier mit der Meisterklasseprüfung ab. Sie nahm an Meisterkursen u.a. bei Lajos Rovátkay, Andreas Staier, Miklós Spányi, Menno van Delft, Jaques Ogg, Aline Zylberajch teil. 2006 war sie Finalistin des Internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerbes in Leipzig, und 2009 ebenfalls Finalistin des Deutschen Musikwettbewerbes in Berlin. Seit 2009 ist sie als freischaffende Cembalistin in verschiedenen Kammermusikformationen und auch solistisch tätig. Neben zahlreichen Projekten an der Musikhochschule München spielte sie Opernprojekte und Konzerte mit dem Ensemble für Alte & Neue Musik così facciamo (u.a. L'Orfeo, Ariodante, L'Incoronazione di Poppea, CD ProduktioN Abbandonata) und raccanto (Idomeneo, Il marito indolente). Im Frühjahr 2012 war sie angestellte Cembalistin der Wermland Opera, Karlstad, Schweden. Als Solistin wurde sie von der Berliner Tanzgruppe Flying Steps für deren Weltournee mit dem Projekt Flying Bach engagiert. Seit Dezember 2012 ist sie Lehrbeauftragte der Musikhochschule München als Korrepetitorin am Cembalo. (Foto: Privat)

Christian Kramer (Barockbassposaune, Barocktenorposaune)

wurde in Innsbruck geboren. Erster Unterricht am Konservatorium in Innsbruck bei Prof. Mato Santek. Studium an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz im Hauptfach Posaune Klassik bei Prof. Johann Pöttler und Hauptfach Posaune Jazz bei Prof. Dr. Erich Kleinschuster. An der staatlichen Hochschule für Musik in Trossingen folgten die Aufbaustudiengänge künstlerische Ausbildung im Hauptfach Posaune in der Klasse von Prof. Branimir Slokar/ Prof. Armin Bachmann und im Hauptfach Barockposaune bei Prof. Wim Becu an der Abteilung für Alte Musik. Zahlreiche Meisterkurse in mehreren Genres der Musik bereicherten seine musikalische Ausbildung. Als freischaffender Musiker musiziert er neben seiner Lehrtätigkeit in Ensembles unterschiedlichster Stilbereiche: L`arpa festante/München, La Banda/Augsburg, Marini Consort Innsbruck, Märzmusik Berlin mit Mathias Weilenmann, Stadttheater Konstanz und Freiburg (Posaune, Bassposaune, Euphonium, Tuba), Rathausoper Konstanz, Kammerphilharmonie Bodensee-Oberschwaben, Baden-Badener Philharmonie, Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz, Jazzorchester Tirol. An der Sommerakademie für Jazz in Konstanz, dessen künstlerischer Leiter Prof. Bernd Konrad ist, betreut Christian Kramer seit Jahren die Posaunenklasse. In ähnlicher Funktion wird er regelmäßig als Dozent zu den Arbeitsphasen des Landesjugendjazzorchesters Baden Württemberg eingeladen. Christian Kramer arbeitete 2008 mit dem Ensemble così facciamo, und spiele Barockposaune in Claudio Monteverdis "L'Orfeo". (Foto: Privat)

Katrin Lazar (Barockfagott) 

wurde 1977 in London geboren und wuchs in München auf, wo sie Unterricht in Blockflöte, Violine, Klavier und Fagott erhielt. Sie studierte an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Frankfurt am Main Blockflöte bei Michael Schneider und Barockfagott bei Christian Beuse. Sie spezialisierte sich für historische Aufführungspraxis und studiert derzeit am Koninklijk Conservatorium Den Haag bei Peter van Heygden (Blockflöte) und bei Donna Agrell (Barockfagott). Katrin Lazar absolvierte Meisterkurse u.a. bei Han Tol, Marion Verbruggen, Dan Laurin (Blockflöte), sowie Marc Vallon und Alberto Grazzi (Barockfagott). Neben ihrem Studium in Frankfurt war sie Choristin am Schauspielhaus Frankfurt in der Produktion “Faust I” und “Faust II” in der Tegie von Robert Schuster und Tom Kühnel. Katrin Lazar konzertiert regelmäßig als Barockfagottistin mit verschiedenen Ensembles, u.a. der Akademie für Alte Musik Berlin, La Stagione Frankfurt und der Düsseldorfer Hofkapelle. Mit dem Ensemble così facciamo spielte Katrin Lazar 2004 das Barockfagott in Händels “Acis & Galatea”. (Foto: Privat)

Sabina Lehrmann (Violone)

ist gebürtige Münchnerin. Sie konzertiert als Gambistin, Barockcellistin und Violonespielerin mit historischen Streichinstrumenten „alla gamba“ vom Diskant bis zum Bass. Als Solistin tritt sie mit zahlreichen Ensembles der Alten Musik sowie mit Orchestern wie dem Münchner Rundfunkorchester, dem Residenzorchester München und dem Georgischen Kammerorchester auf. Sie ist eine gesuchte Basso continuo - Spielerin und Leiterin des Barockensembles „Neue Freisinger Hofmusik“. Mehrere solistische CD-Aufnahmen, darunter die Ersteinspielung der Gambensonaten op. I von Jacob Richmann (1685 – 1721, Cavalli-Records). Sabina Lehrmann arbeitete 2011 erstmals mit dem Ensemble così facciamo, und spielte Violone in Georg Friedrich Händels “Ariodante”. (Foto: Privat)

Kristin Linde (Oboe)  

studierte in Würzburg Blockflöte und historische Instrumente und setzte ihr Studium am „Koninklijke Conservatorium Den Haag“ fort, wo sie sich auf Barockoboe bei Ku Ebbinge spezialisierte und an Meisterklassen von Paul Dombrecht, Michel Piguet und Frank de Bruine teilnahm. Seitdem spielt sie in unterschiedlichsten Ensembles und Orchestern, darunter Les Arts Florissants (William Christie), Anima Eterna (Jos van Immerseel), Concerto Kopenhagen, Freiburger Barockorchester, Akademie für Alte Musik Berlin, Concerto Köln, war Mitbegründerin des Bläserquintetts „Harmoniequintett“, mit dem sie bis nach Curaçao tourte und ist mit Händelopern bestens bekannt durch regelmäßige Auftritte bei den Händelfestspielen Göttingen (Nicholas McGegan) und bei den Karlsruher Händelsolisten und Opernproduktionen mit René Jakobs. Viele dieser Auftritte sind durch CD-Aufnahmen und Radio dokumentiert. 2011 spielte Kristin Linde Oboe in der così facciamo Produktion von Georg Friedrich Händels “Ariodante”. (Foto: Privat)

Ewa Miribung (Barockvioline) 

wurde 1979 in Bozen geboren und erhielt dort ihren ersten Geigenunterrricht. Von 1990 bis 1996 studierte sie am Konservatorium “Claudio Monteverdi” bei Georg Egger, von 1996 bis 1999 bei Irene Trio-Lloyd in Brixen. 1999 bis 2003 studierte sie an der Musikhochschule Basel bei Prof. Alexander van Wijnkoop. wo sie 2003 mit Auszeichnung ihr Diplom erhielt. Seit 1995 gastiert Ewa Miribung regelmäßig mit dem Ensemble Baroque Europèenne De Limoges unter Christoph Coin. Sie besuchte Meisterkurse bei Chiara Banchini, John Holloway, Stanley Ritchie und Anton Steck. Ewa Miribung ist Mitglied in verschiedenen Ensembles, wie dem Balthasar-Neumann-Ensemble unter Thomas Hengelbrock, dem Capriccio Basel, dem Avalon String Ensemble, der Jungen Münchner Philharomie (unter Zubin Metha) und dem Orchester Matteo Goffriller unter der Schirmherrschaft von Nikolaus Harnoncourt. Mit dem Ensemble così facciamo spielte Ewa Miribung erstmals 2004 in Händels “Acis & Galatea” solistisch die zweite Geige. (Foto: Privat)

Friederike Otto (Zink)

studierte von 2001-2006 an der Hochschule für Musik „Felix Mendelssohn-Bartholdy“ in Leipzig bei Arno Paduch und am „Conservatoire National Supérieur Musique et Danse“ Lyon bei Jean-Pierre Canihac. Ein weiterführendes Studium an der Musikhochschule in Tilburg bei Maurice van Lieshout und William Dongois vertiefte die Kenntnis des gängigen Zinkrepertoires und weckte ein besonderes Interesse an der Musik vor 1600. Sie kann bereits auf eine bemerkenswerte Konzerttätigkeit verweisen. So war sie u. a. bei den Operproduktionen „Il Giasone“ der Staatsoper Hannover, „L’incoronazione di Poppea“ der Staatsoper Hamburg und Glucks “L’Orfeo” des Opernhauses Kassel engagiert und konzertiert regelmäßig mit so renommierten Ensembles wie der LauttenCompagney Berlin, Musica alta ripa, dem Johann Rosenmüller Ensemble, dem Thomanerchor und dem Leipziger Barockorchester. Friederike Otto arbeitete 2008 erstmals mit dem Ensemble così facciamo, und spielte Zink in Claudio Monteverdis "L'Orfeo". (Foto: Privat)

Arno Paduch (Zink)

studierte Musikwissenschaft in Frankfurt am Main und anschließend Zink und historische Aufführungspraxis an der Schola Cantorum Baseliensis. Er arbeit regelmäßig mit den wichtigsten Ensembles für Alte Musik in Deutschland zusammen, konzertiert in Deutschland und dem europäischen Ausland, wirkt bei Rundfunk- und Fernsehaufnahmen für verschiedene deutsche und europäische Sendeanstalten mit und hat mittlerweile an 80 CD Produktionen teilgenommen. Seit 1992 ist er Dozent für Zink und Ensemblemusik an der Abteilung für Alte Musik der Musikhochschule in Leipzig. Arno Paduch arbeitete 2008 erstmals mit dem Ensemble così facciamo, und spielte Zink in Claudio Monteverdis "L'Orfeo". (Foto: Privat)

Andreas Pilger (Barockvioline)

erhielt seinen ersten Unterricht bei Prof. H. Thoene am Konservatorium der Stadt Köln. Es folgte ein Violinstudium bei Gürzenich-Konzertmeister Mikulas Jelinek an der Musikhochschule Köln. Meisterkurse bei Marie Leonhard und Monica Hugget. Seit 1986 Mitwirkung in Namhaften Orchestern und Ensembles wie Concerto Köln, Akademie für Alte Musik Berlin, Musica Fiata Köln, La Banda, Capella Caesarea, Armonico Tributo Austria u.v.a. .Zahlreiche Rundfunk und CD Produktionen zeugen von seiner regenKonzerttätigkeit. Als Kammermusiker und Solist trat er bei Festivals wie derStyriarte, dem Rheingau Festival, dem Trigonale Festival, dem Alte Musik FestivalUtrecht u.a. in Erscheinung. Andreas Pilger spielt 2013 erstmals mit così facciamo bei Purcells Dido & Aeneas in Africa. (Foto: privat)

Bernhard Rainer (Barockposaunen)

Geboren am 2. Sept. 1974 in Zell am See, Österreich. Nach dem Schulbesuch in seiner Heimat folgt ein Musikstudium im Fach Posaune in Graz (Hochschule für Musik) und Wien (Universität für Musik). Im Jahr 2000- 2001 Auslandsstudium in London an der Royal Academy of Music und von 2002- 2005 Studium Barockposaune an der Schola Cantorum Basiliensis (Basel) bei Charles Toet. Bernhard lebt momentan als freiberuflicher Musiker in Wien und ist spezialisiert auf historische Posaunen von Renaissance bis Romantik.

Gerhard Schneider (Alt/Tenorposaune)

Studium am Mozarteum Salzburg/Innsbruck (Posaune: Norbert Salvenmoser; Klavier: Marlies Nussbaumer). Prägende Jahre durch Howard Arman (Chor/Ensembleleitung). Verschiedene Kurse in Chorleitung (z.B. Johannes Prinz). Über Jahre hinweg als Chorleiter tätig. Orchesterdirigierdiplom am Tiroler Landeskonservatorium (Edgar Seipenbusch). Spezialisierung auf historische Posaunen und Aufführungspraxis. Kurse in klassischer Posaune bei Branimir Slokar und Armin Bachmann, in Barockposaune und Aufführungspraxis bei Bruce Dickey und Charles Toet. Seminare in Jazzposaune bei Andreas Mittermaier und Bobby Shew. Zahlreiche Auftritte in verschiedenen Ensembles und Orchestern: Marini Consort Innsbruck, L’Arpa Festante, Heidelberger Kantorei, Neue Innsbrucker Hofmusik, Orchester La Banda, Barockorchester L’Orfeo, Wiener Akademie, Capella Leopoldina, Modern Times 1800, Tiroler Symphonieorchester. Musikalische Zusammenarbeit mit vielen Chören aus Österreich, Deutschland, Italien und der Schweiz. Gerhard Schneider arbeitete 2008 erstmals mit dem Ensemble così facciamo, und spielte Barockposaune in Claudio Monteverdis "L'Orfeo". (Foto: Privat)

Daniel Sepec (Barockvioline)

studierte zunächst bei Dieter Vorholz an der Musikhochschule Frankfurt am Main, später bei Gerhard Schulz an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Zusätzlich besuchte er Meisterkurse bei Sandor Végh und dem Alban-Berg-Quartett. Seit 1993 ist Daniel Sepec Konzertmeister der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, mit der er ebenfalls regelmäßig solistisch auftritt, unter den Dirigenten Daniel Harding, Thomas Hengelbrock, Frans Brüggen, aber auch in eigener Leitung, wie beispielsweise bei der CD-Aufnahme der Bach-Violinkonzerte. Angezogen von der reichen Ausdrucksvielfalt der Barockmusik gewann die Barockvioline für Daniel Sepec zunehmend an Wichtigkeit. So spielt er regelmäßig als Konzertmeister in dem auf Originalinstrumenten spielenden Balthasar-Neumann-Ensemble unter der Leitung von Thomas Hengelbrock. Als Gast-Konzertmeister luden ihn mehrmals das Chamber Orchestra of Europe, die Camerata Academia Salzburg und das Ensemble Oriol Berlin ein. Im Bereich der Kammermusik spielt er seit 1995 regelmäßig bei der Schubertiade Hohenems und ist langjähriger Gast beim Festival St. Gallen. Von 1993-1996 unterrichtete Daniel Sepec eine Klasse für Violine an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Als Solist spielt er regelmäßig mit den führenden Ensembles für Alte und auch für Neue Musik, u.a. mit dem Ensemble Oriol Berlin. Mit dem Ensemble così facciamo spielt Sepec seit 1999 das Kammerkonzert “Wandern nach jenen Ländern, schönen andern...” mit Alter und Neuer Musik aus Afrika und Europa, und ist auf der CD "Remember Dido" zu erleben. (Foto: Privat)

Felix Stross (Cello)

erhielt Cellounterricht in München bei Jan Polasek, Peter Wöpke und Helmar Stiehler. Studium an der Musikhochschule Stuttgart bei Prof. Rudolf Gleissner. Danach weiterführends Studium bei Hans-Christian Schweiker an der Musikhochschule Köln (Abteilung Aachen). Intensive Auseinandersetzung mit der historischen Aufführungspraxis und Vertiefung mit einem Aufbaustudium Barockcello bei Kristin van der Goltz an der Musikhochschule München. Felix Stross ist derzeit als Pädagoge und freier Musiker tätig, sowohl in Originalklangensemblen als auch in diversen Kammermusik- und Orchesterformationen. Felix Stross arbeitet seit 2008 mit così facciamo zusammen (Monteverdis “L’Orfeo”, 2011 Händels “Ariodante”). (Foto: Privat)

Saad Thamir (Arabische Perkussion und Gesang)

geboren in Bagdad/Irak. Studium der Musikwissenschaften und Klavier an der Bagdad-Universität. Dozent für Klavier und Musikgeschichte am Bagdader Institut für schöne Künste. Lebt seit 2000 in Deutschland. Zahlreiche Auftritte europaweit und in der arabischen Welt mit u.a. den Gruppen Lagash, Yuri Honing Trio, Orpheus... Gründer und Komponist der Gruppen Lagash, Ahoar, Sidare. 1998 ausgezeichnet mit dem holländischen Kompositionspreis „New Colors For Piano“. Saad Thamir spielte 2006 erstmals mit dem Ensemble così facciamo zusammen, und gestaltete den arabischen Teil von Purcells „Dido & Aeneas in Africa“. (Foto: Privat)

Reinhild Waldek (Barockharfe, Gambe, Blockflöte)

absolvierte ihr Studium am Linzer Brucknerkonservatorium in den Fächern Blockflöte und Konzertharfe mit Auszeichnung und setzte im Anschluss daran ihre Ausbildung in Holland fort: Studium Blockflöte bei Walter van Hauwe und Sebastien Marq, und Barockharfe bei Christina Pluhar. 2003 graduierte sie am Royal Conservatory in Den Haag zum Master of Music. Reinhild Waldeks besondere Liebe gilt der Polyphonie der Renaissance und der sich daraus entwickelnden italienischen Monodie. Diesen beiden Stilrichtungen widmen sich ihre Ensembles vivante und Bella Discordia, während das Blockflötentrio tricorders neben frankoflämischen und englischen Renaissanceprogrammen auch zeitgenössische Musik als einen wichtigen Aspekt der Ensemblearbeit sieht. Als festes Mitglied der Ensembles Tasto Solo, Unicorn und Accentus Austria spielt Reinhild Waldek Konzerte in ganz Europa. Sie wird außerdem regelmäßig von Ensembles wie L'Arpeggiata, Akademie für Alte Musik Berlin, Mezzaluna und L'Orfeo Barockorchester eingeladen. Auftritte bei internationalen Festivals für Alte Musik (Utrecht, Brugge, Antwerpen, Wien), sowie zahlreiche CD-Einspielungen. Reinhild Waldek ist zur Zeit als freischaffende Musikerin tätig und wohnt in Wien. Mit dem Ensemble così facciamo arbeitete sie 2008 erstmals zusammen, und spielte Harfe, Gambe und Flöte in Claudio Monteverdis "L'Orfeo". (Foto: Privat)


Regie und Ausstattung:

Andrea Behn (Bühnenbild Acis & Galatea)

aus Dortmund arbeitet seit ihrem Abschluss eines Grafik-Design-Studiums (1983) als freischaffende Künstlerin. Ihre Bilder wurden u.a. in Dortmund, Wuppertal, Münster, Mülheim a.d. Ruhr, Köln, Düsseldorf, Hannover, Hamburg und Paris ausgestellt. Neben ihrer Tätigkeit als Malerin beschäftigt sich Andrea Behn mit der Inszenierung von Räumen. Dabei entstanden verschiedene Performance- Installationen sowei Bühnenbilder, u.a. für “die Krankheit Tod” von Marguerite Duras und “Pierrot Lunaire” von Arnold Schönberg. Nach einer Gesangsausbildung (1991-1997) erarbeitet sich Andrea Behn die Bühne auch als Darstellerin und trat bei Konzertabenden, im Extrachor des Dortmunder Opernhauses, als Mitglied des Vokalensembles für alte Musik “Schola Piccola” und als Columbine im “Pierrot Lunaire” auf. (Foto: Privat)

Rudolf Danker (Regie, Bühne Poppea 1999 und 2002)

(*1956, † 2002) war freier Regisseur. Er studierte in München und Berlin u.a. bei Prof. Ritschbieter Theaterwissenschaften, Germanistik und Kunstgeschichte. Nach seinem Abschluss an der Freien Universität Berlin arbeitete er drei Jahre lang als Regie- und Dramaturgieassistent am Bremer Schauspielhaus bei Günter Krämer, Werner Schroeter, Sigrid Herzog und Hans Falàr. Es folgte ein mehrmonatiges Regiepraktikum bei Harry Kupfer an der Komischen Oper Berlin. Im Anschluss erarbeitete Danker als freier Regisseur über sechzig Inszenierungen u.a. in Hamburg, Bremen, Freiburg, München, Oberhausen, Bremerhaven, Hof, Bruchsal, Berlin und am Opernhaus Halle. Danker war auch als Autor und Bearbeiter tätig. 1999 erschien seine für das Westfälische Landestheater erstellte Dramatisierung des "Simplicius Simplicissimus" sowie “Die Nacht des Cherub" über Heinrich von Kleist und 2002 ”Gesualdo”, jeweils für die Neuköllner Oper in Berlin. 2001 gestaltete Danker am Opernhaus Halle Georg Kreislers “Du sollst nicht lieben”. Rudolf Danker führte bei unserer ”Poppea” 1999 und 2002 Regie und gestaltete das Bühnenbild. Die Erinnerung an dieses Projekt ist geprägt von Rudolfs Begeisterung und seiner schier unerschöpflichen Energie bei der stringenten Umsetzung seines klaren Regiekonzeptes. Rudolf Danker hatte einen Blick für das Extreme, und das Leben stellte sich ihm häufig extrem dar. Seine Arbeit war eine unentwegte Suche nach Bildern, diese Extreme auszudrücken und dabei vielleicht auch zu bewältigen. Er wollte das ganze menschliche Dasein erfassen, einschließlich bodenloser Abgründigkeit und schwereloser Erhabenheit. Seine Haltung gegenüber der Kunst, der Gesellschaft, dem Leben und auch gegenüber sich selbst war radikal. Diese Haltung verdient unseren Respekt. Sie führte auf der Bühne zu den für ihn typischen klaren und starken Bildern. Sein plötzlicher Tod im Sommer 2002 bedeutete für uns den schmerzhaften Verlust eines energischen und zugleich feinfühligen Mitstreiters und Freundes. Wir hatten viel gemeinsam, und gemeinsam hatten wir noch Vieles vor. Sein Andenken bedeutet für uns, in seinem Sinne weiterzumachen. (Foto: Privat)

Enke Eisenberg (Regie Acis & Galatea)

ist freie Opernregisseurin und stammt aus Braunschweig. Neben ihrem musikwissenschaftlichen Studium an der Universität Dortmund sang sie in verschiedenen Kammerchören, wie der capella tremoniensis, dem Dortmunder Josquin Ensemble und dem Vocalensemble Würzburg. Hier beschäftigte Sie sich erstmals mit der historischen Aufführungspraxis Alter Musik, aber ebenso mit Uraufführungen zeitgenössischer Werke. Am Opernhaus Dortmund erwarb sie erste Bühnenerfahrungen im Extrachor unter der Leitung von Granville Walker, es folgten mehrere Regiehospitanzen und Produktionspraktika, u.a. am Niedersächsischen Staatstheater Hannover (Wiederaufnahme von Verdis “Don Carlos” mit Karin Seinsche) und am Opernhaus Dortmund (Pucchinis “Tosca”, Regie Karin Mauksch). 1999 gab Enke Eisenberg mit Arnold Schönbergs "Pierrot Lunaire" ihr Debüt als Regisseurin am Depottheater Dortmund und in der alten Rohrmeisterei in Schwerte an der Ruhr, mit dem von ihr mitbegründeten Ensemble "Klangereignis". Seit 2002 führt Enke Eisenberg regelmäßig Abendspielleitung bei der Jungen Kammeroper Köln, u.a. bei der "Fledermaus" von Johann Strauß. 2002 bearbeitete sie Gioacchino Rossinis "La Cenerentola" und inszenierte ihre Bearbeitung als Kinderoper "Aschenputtel". In der Spielzeit 2004/2005 folgt eine Inszenierung von Mozarts ”Zauberflöte”. Enke Eisenberg arbeitete 2004 erstmals mit così facciamo zusammen, und führte Regie bei Händels "Acis & Galatea". (Foto: Privat)

Barbara Fumian (Bühne, Kostüme L'Orfeo)

in Marktoberdorf geboren, studierte von 1986 bis 1989 Kunstgeschichte, Italienisch und Psychologie an der Universität Augsburg und der LMU, von 1989 bis 1994 Bühnen- und Kostümgestaltung an der Hochschule Mozarteum in Salzburg. Danach arbeitete sie als Ausstattungsassistentin am Ulmer Theater, Staatstheater Stuttgart, Aalto Theater Essen, Ruhrfestspiele. Von 2002-2004 Art Direktion im Virtuellen Studio, Bavaria Film Interactive. Seit 1996 ist sie freischaffende Bühnen- und Kostümbildnerin und arbeitet u.a. in Ulm, Baden-Baden, Chemnitz, Görlitz, Stralsund und Esslingen. Außerdem ist sie seit 2005 als Szenen- und Kostümbildnerin beim Bayerischen Rundfunk tätig. Barbara Fumian gestaltete für das Ensemble così facciamo 2008 das Bühnen- und Kostümbild für Monteverdis L’Orfeo. (Foto: Privat)

Heike Hanefeld (Regie, Bühne Dido & Aenaes in Africa)

übernahm nach dem Studium der Musikwissenschaften an der Humboldt-Universität Berlin ein Engagement als Dramaturgin am Opernhaus Halle. Während dieser Zeit arbeitete sie u.a. mit Peter Konwitschny zusammen und trat mit ersten eigenen Inszenierungen hervor. In den folgenden Jahren profilierte sie sich weiter als Regisseurin an diversen Häusern wie dem Kleist-Theater Frankfurt/Oder, Theater Halberstadt, Hans-Otto-Theater Potsdam, der Sächsischen Staatsoper Dresden, Theater Brandenburg, Gasteig München sowie bei Festivals und freien Theaterprojekten. Mit dem Konzerthaus Berlin verbindet die Regisseurin eine kontinuierliche Zusammenarbeit; zu den zahlreichen Produktionen zählen u.a. "Cendrillon" von Pauline Viardot, "Fairy Queen" von Henry Purcell, "La bella dormente nel bosco" von Ottorino Respighi, außerdem selbst verfasste Stücke wie "Passion Petrarca", "Im Herzeleid vergnügt den Kreuzstab tragen" und "Doulce mémoire". Ihr besonderes Interesse gilt der Wiederentdeckung vergessener Werke wie auch der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts sowie dem Realisieren eigener Stücke. 2012 initiierte Heike Hanefeld mit "Il filosofo convinto in amore" von J. F. Agricola die "Barockoper in Parks der Lausitz" (Deutschland und Polen). Neben ihrer Regietätigkeit arbeitet Heike Hanefeld auch als Dozentin und Theaterpädagogin, u.a. für die Dresden International University, Rostocker Kunstschule und das Goethe-Institut. Aktuell realisierte die Künstlerin für die "Indo-German Urban Mela 2012" in Bangalore die Projekte "Der Traum vom Schlaraffenland" und "The Great Grimm Theatre Competition". Heike Hanefeld arbeitete 2006 erstmals mit dem Ensemble così facciamo zusammen, und inszenierte Purcells “Dido & Aeneas in Africa”, und wird 2013 die Neuproduktion des Stückes leiten. (Foto: Privat)

Gerrit Jurda (Lichtdesign)

geboren in München, sammelte bereits während seines Studiums Erfahrungen als Beleuchter am Berliner Schillertheater und an der dortigen Volksbühne. Nach seinem Abschluss als Diplom-Ingenieur für Theater- und Veranstaltungstechnik assistierte er an den Bühnen der Stadt Köln und dem Staatsschauspiel Darmstadt. Es folgten einige Jahre freischaffender Tätigkeit als Lighting Designer, u. a. für das Renaissance Theater Berlin und das Theater Zwickau sowie für die Bands "Bananafishbones" und "F. M. Einheit". Im Anschluss daran studierte er Lichtgestaltung an der Bayerischen Theaterakademie und erhielt 2002 den Bachelor of Lighting Design. Anschließend Beleuchtungsmeister am Prinzregententheater in München sowie am Residenztheater München. In letzter Zeit zeichnete er für die Lichtgestaltung von Produktionen an folgenden Bühnen verantwortlich: Theater Neumarkt Zürich, Metropol Theater München, Theaterfestival impulse, Sophiensaele Berlin, Jeunesses Musicales, Prinzregententheater München, Opernfestspiele Peralada, Bregenzer Festspiele, Residenztheater München. Zudem entwirft Gerrit Jurda Lichtinstallationen, unter anderem für die vodafone GmbH und Audi Deutschland. Gerrit Jurda arbeitet seit 1998 mit dem Ensemble così facciamo und besorgte das Lichtdesign für “Poppea” (1999/2002/2004), “Acis & Galatea” (2004), “Dido & Aenaes” (2006), und “L’Orfeo” (2008). (Foto: Privat)

Barbara Anna Keiner (Kostüme Dido & Aeneas in Africa)

geboren 1967 in Bad Säckingen /Baden. Nach einem Zweijährigem Aufenthalt in London, wo sie für verschiedene Off-Theater-Produktionen die Kostüme entwarf, ging sie als Bühnen und Kostümassistentin an die Landesbühne Niedersachsen nach Wilhelmshaven. Von 1992 bis 1998 absolvierte sie ihr Studium für Bühnenbild und Kostüme an der Kunsthochschule Berlin Weissensee bei Prof. Gunter Kaiser, Prof. Heidi Brambach, Prof. Volker Pfüller und Prof. Hans-Joachim Ruckhäberle. Als Bühnenbild und Kostümassistentin betreute Sie Opern- Ballett Schauspielproduktionen, u. a. an der Hamburger Staatsoper und Staatsoper Stuttgart, am Staatstheater Darmstadt, Bremer Theater, Berliner Ensemble und Deutschen Theater Berlin, sowie Filmproduktionen. Inzwischen entstanden mehere eigene Bühnenbilder und Kostüme, u. a. für „Samiel hilf!” - Webers Freischütz für Kinder am Konzerthaus Berlin, Gretrys Oper Blaubart im Klosterhof Stift Neuzelle und der Neuköllner Oper Berlin, Charms Elizaveta Bam BAT Studiotheater Berlin, Galuppis La Diavolessa Hans Otto Theater Potsdam, Viardots Cendrillon am Konzerthaus Berlin. Barabara Anna Keiner arbeitete 2006 erstmals mit dem Ensemble così facciamo zusammen, und entwarf und erstellte die Kostüme zu Purcells “Dido & Aeneas”. (Foto: Privat)

Alexandra Kieser (Regieassistenz Ariodante)

studierte Musiktheater-Regie bei Prof. Götz Friedrich an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Während des Studiums assistierte sie bei mehreren Opernproduktionen der Hochschule, an der Semperoper Dresden, dem Staatstheater Darmstadt, der Oper Köln sowie bei Inszenierungen von Gian-Carlo del Monaco und Johannes Schütz. Es folgten Regiekurse bei Renate Ackermann und Peter Konwitschny. Nach ihrer Diplominszenierung von G. F. Händels Alcina war Alexandra Kieser von 2001 bis 2009 am Theater Vorpommern als Regieassistentin und Regisseurin engagiert. Dort inszenierte sie Der Lebkuchenmann (David Wood), Die Entführung aus dem Serail" (Mozart), Heute Abend: Lola Blau (Georg Kreisler), Der Liebestrank (Donizetti), Weiße Rose" (Udo Zimmermann), La Bella Musica (ebenso Libretto), Die Rotkäppchen-Story (Wakefield/Edgar) und Du sollst nicht lieben (Georg Kreisler). Seit 2010 arbeitet Alexandra Kieser freischaffend. 2011 arbeitete Alexandra Kieser erstmals mit dem Ensemble così facciamo, und übernahm bei Georg-Friedrich Händels “Ariodante” die Regieassistenz, Abendspielleitung, und Leitung der Wiederaufnahmeproben auf der Tournee der Produktion durch Deutschland, die Schweiz, Österreich und Luxemburg. (Foto: Privat)
Homepage von Alexandra Kieser

Anna Maria Kribus (Produktionsassistenz Ariodante)

wurde 1985 geboren. Studium der Theaterwissenschaft, Kunstgeschichte und Japanologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Währenddessen verschiedene Projekte überwiegend im Bereich Bühne / Kostüm an der Bayerischen Theaterakademie August Everding, u.a. Kostüm für die Regie-Diplominszenierung „Zerbombt“ von Sarah Kane (2005). Beschäftigung mit japanisch-deutschem Kulturaustausch im zeitgenössischen Tanz in ihrer Magisterarbeit „Transformationen des Butoh: Zeitgenössische Interpretationen einer japanischen Tanzform in Deutschland“. Kostüm und Produktionsassistenz im Rahmen des freien Theaterkollektivs copy&waste für die Uraufführung von Jörg Albrechts „Die Versteigerung von Nr. 36“ im WestGermany, Berlin. Als Regieassistenz die UA von Charlotte Roos’ „Hühner.Habichte“ am Theater St. Gallen (Inszenierung: Tea Kolbe) betreut. Bis Juli 2010 in der Festivalkoordination des internationalen Kinder- und Jugendfernsehfestivals Prix Jeunesse International beim Bayerischen Rundfunk tätig. Just heimgekehrt von einer Station in der Programmabteilung des Goethe-Institut Taschkent (Usbekistan), für Händels „Ariodante“ 2011 erstmals bei così facciamo mit von der Partie. (Foto: Privat)

Élodie Lavoignat (Tanz, Choreographie) 

wurde in Frankreich geboren und absolvierte ihre Ausbildung an der renommierten „Académie de Danse Classique Princesse Grace“ in Monte Carlo. Danach folgte ein fünfjähriges Engagement am Bayerischen Staatsballett München. Seither arbeitet sie als freiberufliche Tänzerin an verschiedenen Theatern Deutschlands, unter anderem am Gärtnerplatztheater München, an der Bayerischen Staatsoper und am Theater Erfurt sowie in internationalen Projekten in Italien, Frankreich und zuletzt in den USA. Élodie Lavoignat arbeitete 2011 erstmals mit dem Ensemble cosí facciamo als Solotänzerin und Choreographin für Georg Friedrich Händels ”Ariodante”. (Foto: Privat)

Martin Philipp (Regieassistenz, Regie Poppea)

aus Bremen studierte Kulturwissenschaften mit dem Schwerpunkt Spiel/Theater und Kulturgeschichte Jörg Richard an der Universität Bremen, u.a. mit Seminaren zu den Themen “Stück und Inszenierung”, “Praktische Theaterarbeit” und “Theaterformen der jungen britischen Dramatik”. In Zusammenarbeit mit dem Bremer Theater untersuchte Philipp die “Theaterstruktur in Deutschland” und das Thema “Dramaturgie im Theater”. Neben dem Studium belegte Philipp Pantomimenkurse bei Elke Kaiser in der Traditon von Gerald le Breton und war Mitglied im Pantomimenensemble am Ernst-Waldau-Theater Bremen. Als Schauspieler spielte er u.a. den Jason in “Medea” von und nach Euripides (Modernes Bremen), den Peter Squenz in Shakespeares Sommernachtstraum (Neue Bühne Bruck Fürstenfeldbruck) und den Harold in Harold und Maude von Collin Higgins (Wallgraben Theater Freiburg im Breisgau). Martin Phillip assesstierte Rudolf Danker bei der Erarbeitung von Monteverdis “Poppea” 1999. Von 2000 bis 2004 war Martin Philipp Regisseur und Regieassistent am Theater Luzern. Dort entstand 2003 seine umjubelte Inszenierung der “Zauberflöte” von Mozart. Martin Philipp leitete die Wiederaufnahme von Monteverdis „Poppea“ durch das Ensemble così facciamo 2004 / 2005. Von 2005 bis 2008 war Martin Philipp Mitglied des Leitungsteam am Theater Aachen. (Foto: Privat)

Kobie van Rensburg (Regie, Ausstattung Ariodante) 

wurde im südafrikanischen Johannesburg geboren und absolvierte neben dem Gesangstudium bei Prof. Werner Nel auch Rechts- und Politikwissenschaften mit Auszeichnung an der Potchefstroom University for Christian Higher Education. Bereits im Alter von 20 Jahren debütierte er 1991 als Belmonte in Mozarts Die Entführung aus dem Serail an der Roodepoort City Opera. Seitdem entwickelte er sich zu einem international anerkannten und gefeierten Tenor, den Engagements regelmäßig an Häuser wie die Berliner Staatsoper Unter den Linden, die Bayerische Staatsoper, die Opéra National du Rhin, die Opéra de Montpellier, das Teatro Sao Carlos Lissabon, das Théâtre du Capitole in Toulouse, die Opernhäuser von Madrid, Montpellier, Basel, Luzern, Stuttgart, Graz oder das Prinzregententheater in München führen. Höhepunkte seiner sängerischen Karriere der letzten fünf Jahren waren u. a. sein Debüt an der Metropolitain Opera in New York, wo er gemeinsam mit Renée Fleming in Händels Rodelinda zu erleben war. Im Winter 2006 sang er – ebenfalls an der Met – die Titelpartie in Mozarts Idomeneo an der Seite von Magdalena Koczena und Dorothea Röschmann unter James Levin. 2010 kehrte er an die Metropolitan Opera New York für eine Produktion von Armida zurück. Obwohl das Konzertrepertoire des Sängers Kobie van Rensburgs von der Renaissance bis zu Uraufführungen reicht, liegt sein Schwerpunkt in der Barockmusik. So ist er in Fachkreisen für seine Interpretationen von Händel, Bach und Monteverdi bekannt. Besonders mit diesem Repertoire war er bei so renommierten Festivals wie Salzburg, Schwetzingen, Luzern, Schleswig-Holstein, den Karlsruher- und Haller Händelfestpielen, den Innsbrucker Tagen Alter Musik sowie in Kairo und Buenos Aires (im Teatro Colon) zu Gast. Bei seinen Opern- und Konzertauftritten arbeitete Kobie van Rensburg mit den großen Häusern und Dirigenten Europas sowie mit faktisch sämtlichen auf Barockmusik spezialisierten Ensembles wie etwa Sir Eliot Gardiner (English Baroque Soloists & Monteverdi Choir), Ivor Bolton (Freiburger Barockorchester), Thomas Hengelbrock (Balthasar Neumann Ensemble), Christopher Hogwood (Academy of Ancient Music), René Jacobs (Concerto Vocale), Lorin Maazel, Peter Schneider, Helmut Rilling und Christophe Rousset (Les Talens Lyriques) sowie der Akademie für Alte Musik. Seit fünf Jahren widmet sich Kobie van Rensburg parallel zu seiner Karriere als Sänger nun auch der Regiearbeit. Das von ihm kreierte barocke Opernpasticcio Theater nach der Mode, das er gemeinsam mit Peer Boysen am Gärtnerplatztheater München inszenierte, war sein erster umjubelter Erfolg. Die Wiederaufnahme und eine Fernsehaufzeichnung fanden im Herbst 2003 satt. 2007 folgte seine gefeierte Regiearbeit mit Monteverdis L’Orfeo in Halle, 2009 Händels Il Trionfo del Tempo e del Disinganno sowie 2010 Monteverdis L’Incoronazione di Poppea jeweils am Landestheater Niederbayern. Kobie van Rensburg arbeitete 2011 erstmals mit dem Ensemble così facciamo zusammen, und übernimmt die Inszenierung (Regie, Bühnenbild, Ausstattung) von Georg-Friedrich Händels Ariodante. (Foto: Privat)

Marion Schultheiss (Kostüme Ariodante)

wurde in München geboren und aufgewachsen. Nach dem Ablegen der Meisterprüfung als Damenschneiderin und der Prüfung zur Entwurfs-und Schnittdirektrice arbeitete sie unter anderem für die Theaterakademie August Everding München, die Theaterpalette Ingolstadt und für Privatkunden. In Köln leitete sie ein Atelier, in dessen Rahmen Kostüme für Werbekampagnen verschiedener Automobilhersteller (VW + Ford) sowie für Circus Roncalli, Travestie-Shows und für verschiedene Fernsehsender gefertigt wurden. Für die Hauptdarstellerin für den mit dem bayerischen Filmpreis aufgezeichneten Kinofilm „ Requiem für eine romantische Frau“ fertigte sie die Kostüme an. Seit 1998 leitet Marion Schultheiss die Kostümabteilung der Kreuzgangspiele Feuchtwangen, und ist auch für Kostümbilder einiger Kinderstücke verantwortlich. Sie entwarf verschiedene Kostümbilder für das Landestheater Dinkelsbühl. 2002 eröffnete sie ein Atelier in Feuchtwangen für Abend- und Brautmoden sowie für Kostüm. In dieser Zeit entstanden u.a. Kostüme für den Playmobil Funpark, Prinzenpaare sowie für Events. Marion Schultheiss gestaltete 2011 die Kostüme für così facciamos Produktion von Georg-Friedrich Händels "Ariodante". (Foto: Privat)
Homepage von Marion Schultheiss

Julia Wahren (Regie L'Orfeo)

stammt aus Hannover und hat bereits während ihres Musikstudiums in Detmold begonnen, für das Musiktheater zu arbeiten: als Assistentin von Regisseuren wie Roland Velte zur Così fan tutte am Theater Aachen, bei Willy Decker anlässlich seiner Produktion Julius Caesar an der Scottish Opera Glasgow und bei Helge Thoma, der an der Musikhochschule Detmold Monteverdis Orfeo inszenierte. In dieser Zeit begann Julia Wahren auch eigenverantwortlich zu zeichnen: mit der Opernproduktion Papagena’91 zum Mozart-Jahr 1991 am Stadttheater Herford, mit der Uraufführung Kammeroper Bobrov von Tobias Wahren nach Texten von Daniil Charms am Ulmer Theater und in zahlreichen Lyrik- und Liederabenden mit Kollegen aus Musik und Sprechtheater. Ihre freie Theaterarbeit wechselte sich ab mit einigen Jahren als Theaterkritikerin und Kulturredakteurin – und mit Festengagements als Dramaturgin am E.T.A.-Hoffmann Theater Bamberg und am Deutschen Theater Göttingen. An beiden Häusern inszenierte Julia Wahren auch. In Bamberg brachte sie Nicky Silvers Altruisten heraus sowie eigene Bühnenbearbeitungen zu Die Alte von Daniil Charms und Janet Tashjians Roman Die Welt, wie Larry sie sieht. In Göttingen führte sie Regie Dornröschenschlaf nach einer Erzählung von Banana Yoshimoto. Wahrens Inszenierungen im Schauspiel sind oft fast ebenso so musikalisch ausgerichtet wie ihre Arbeiten für die Oper. Ihr Münchner Label Theater aus freien Stücken, mit dem sie seit seiner Gründung 2006 deutschlandweit gastiert, verknüpft in seinen Produktionen Literatur, Stimme und Spiel zu einer eigenen Bühnensprache – etwa in Heimweh, in Stempenju, im Kinderstück Friedas Haus, in Jimmy Traumgeschöpf von Marie Brassard: theater-musikalische Stücke, die mit Poesie und Komik von Menschlichem und Allzumenschlichem erzählen. Mit cosí facciamo erarbeitete Julia Wahren im Frühjahr 2008 das szenische Konzert “L’Amore e La Morte”, und inszenierte in der Spielzeit 2008 / 2009 Monteverdis “L’Orfeo”.

Peter Younes (Lichtdesign Ariodante) 

ist freiberuflicher Lichtgestalter und Geschäftsführer der Sein & Schein GmbH, Höchstadt. Während seines Studiums der Lichtgestaltung an der Bayerischen Theaterakademie August Everding in München assistierte er dem australischen Lichtdesigner Nick Schlieper, u.a. an der Hamburgischen Staatsoper. Eigene Arbeiten verwirklichte er am Prinzregententheater München, der Opera Incognita München, dem Capitol Düsseldorf und am Mainfranken Theater Würzburg. Die Uraufführung „Unter Tage“ erhielt dort mit seinem Lichtdesign den Leonhard-Frank-Preis. Peter Younes arbeitet u.a. mit Christoph Diem, Georg Rootering, Nada Kokotovic, Florentine Klepper, Andreas Wiedermann und Torge Kübler, mit dem er zuletzt für Dantons Tod an den Landungsbrücken Frankfurt tätig war. Seit 2001 betreut er zahlreiche Lichtdesign-Projekte des Luftfahrtzulieferers Diehl Aerospace für Airbus und Boing. Mit Kathrin Younes verwirklichte er diesen Sommer die dritte Lichtinstallation für das Kulturfesitval unmarked_space. Peter Younes arbeitete 2011 erstmals mit dem Ensemble così facciamo zusammen, und gestaltete für Georg-Friedrich Händels „Ariodante“ in der Inszenierung von Kobie van Rensburg das Lichtdesign. (Foto: Privat)