così facciamo

Konzertprogramme des Ensemble così facciamo sind musikalische Reflektionen über ein Thema, eine Frage oder die Ausdrucksmöglichkeiten einer bestimmten Stilistik. Sie bieten gleichermaßen Gelegenheit, besonders (an)sprechende Musik kennenzulernen, als auch bestimmten thematischen Bezügen und Verwandtschaften nachzuspüren. Folgende Auswahl von Programmen zeigt die Methode als auch das Spektrum der Programme, die in den vergangenen Jahren entwickelt und präsentiert wurden. Neue Projekte werden laufend sowie auf Anfrage erarbeitet.

Abbandonata

Verlassenheit und (musikalische) Ausgelassenheit 

Querschnitt aus 150 Jahren Barockmusik – mit Werken u.a. von Bottegari, Uccellini, Monteverdi bis Händel und Vivaldi

Zwei hochemotionale Klagegesänge archetypisch verlassener mythologischer Figuren stehen im Zentrum dieses Programms: jener der Ariadne und der Armida. Beide schildern eine urmenschliche Erfahrung, die seit Urzeiten in zahllosen Erzählungen und Vertonungen überliefert wird und stets der Resonanz einer Hörerschaft gewiss ist. Denn wer kennt sie nicht, die zutiefst menschliche – und zugleich unmenschliche – Erfahrung von Verrat, Verlust, Einsamkeit und Verlassenheit?

Das englische ‚abbandonment’ hat noch eine zweite Bedeutung von ‚Verschwendung’ oder ‚Hingabe’. Auf subtile Weise wird so ein Übergang vom Zustand des ausgelassen Werdens zu dem der Ausgelassenheit angedeutet. Auch im Deutschen veranlasst eine bloße Nuancierung den geradezu gegenteiligen Affekt. Somit ist auch dieser Aspekt – einem Impuls bis zum Äußersten zu folgen, sich vollkommen auf etwas einzulassen – zwingend aus dem Text abgeleitetes Programm. Beides bedingt sich, denn wie könnte man die drastisch plastischen Schilderungen und große Emotionalität der Texte angemessen wiedergeben, ohne mit wildem Überschwang und Hingabe zu musizieren?

Besetzung: Sopran, Traversflöte, Streicher, basso continuo (wahlweise 5-9 Musiker)

Dieses Konzertprogramm ist als CD erschienen: Abbandonata, Ensemble così facciamo, mucavi records © 2011

Remember Dido

Kammerkonzert für Stimme und Streichquartett mit europäischer und afrikanischer Musik des Barock und der Gegenwart

mit Werken von Ndodana, Matotyoni, Tamusuza, Goldschmidt, Huyssen und Henry Purcell

Erleben Sie völlig entgegengesetzt und fast widersprüchliche Weltanschauungen aus jeweils europäischer und afrikanischer Perspektive anhand typischer musikalischer Strukturen aus beiden Kulturkreisen. Weltmusik ist hier kein exotischer ‚crossculture’ Mix, sondern in eine bewusste Spiegelung und Gegenüberstellung um musikalischen Unterschieden, charakteristischen Eigenschaften und Gemeinsamkeiten nachzuspüren. 

 Zu hören sind wechselseitig musikalische Projektionen aus der kulturellen Diaspora: afrikanische Kompositionen über europäische Volkslieder, westliche Transkriptionen traditioneller Musik der Xhosa, Vertonungen eines Deutschen in England, eines schwarzen Südafrikaners in Nordamerika, eines deutschen Südafrikaners zwischen den Welten, ein Streichquartett aus Uganda. Auszüge aus Henry Purcells berühmter Oper ‚Dido & Aneas’ fügen sich nahtlos in dieses Programm und gewinnen so eine ganz neue Dimension. Plötzlich wird deutlich, dass es sich bei Didos berühmter Abschiedsarie nicht mehr nur um ein beliebtes highlight europäischer Barockmusik handelt, sondern dass dies die bittere Klage einer Afrikanerin über die Falschheit kolonialistischer Versprechen ist.

Besetzung: Sopran, Streichquartett (5 Musiker)

Dieses Konzertprogramm ist als CD erschienen: Remember Dido, Ensemble così facciamo, mucavi records © 2006 

 

L’Amore e la Morte

 

Szenisches Konzert in der Tradition der frühen Madrigalkomödien

mit Werken von Frescobaldi, Galilei, Rossi, Monteverdi, Carissimi u.a.

Das Auf- und Ab der menschlichen Emotionen ist eines der Hauptthemen des italienischen Frühbarock. Amor, der Liebesgott verursacht unter den Menschen selten reines Liebesglück. Sein Wirken löst eher Sehnsucht, Trauer, Eifersucht oder Rachsucht aus und führt oft in ein regelrechtes Gefühlschaos, dass nur noch der Tod auflösen kann.

Unübertroffen direkt vermögen die frühbarocken Lieder und Monodien in ihrer perfekten Verbindung von Sprache und Musik die ganze Emotionsskala vom Freudengesang bis zur Klage in der Unterwelt darzustellen. Wunderbar stimmig begleitet von Laute oder Chitarrone und Barockcello, die auch solistisch ein spannendes szenisches Eigenleben entwickeln…

Besetzung: Sopran, Laute / Chitarrone / Barockgitarre, Barockcello (3 Musiker)

Requisiten: Bogen, Köcher und Pfeile, ein Koffer, Kerzen, Masken, ein Totenschädel...

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Lamenti & Scherzi

Lieder und Arien des italienischen Frühbarock

Werke von Caccini, Frescobaldi, Luzzaschi, Monteverdi, Rossi und Kapsberger

Trotz sparsamster Mittel vermag die frühbarocke italienische Monodonie – ein unmittelbar aus der Sprache abgeleiteter rhetorisch-rezitativischer Gesangsstil mit virtuosen Verzierungen – die ganze Spanne der großen menschlichen Emotionen markerschütternd darzustellen, wie kaum eine andere Musik.

Unverstelltes Seelenleben in intimster Musikalität: Zwei Liebende: eine Gesangsstimme, eine Bassline – Ausdruck pur!

Besetzung: Sopran, Laute / Chitarrone (2 Musiker)

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Zerfließe mein Herze

Passionskonzert 

mit Werken von Johann Sebastian Bach (1685-1750) und Hans Huyssen (geb. 1964)

Einige der schönsten und beliebtesten Arien aus Passionen und Kantaten Johann Sebastian Bachs werden neuen Reflexionen über das Phänomen der überragenden Qualität Bachscher Musik gegenübergestellt. Das neuerliche kompositorische Aufgreifen bestimmter Bachscher Stilmittel – z.B. die Verwendung rhetorischer Figuren oder Choralmelodien, kontrapunktische Verfahren, die Zuordnung von Klangfarben (der originalen alten Instrumente), Tempo und Metrum zu bestimmten Affekten etc., veranschaulicht eindrücklich die Spannweite der vielen musikalischen Synthesen, die Bach bewerkstelligte und aus denen die Universalität seiner Musik resultiert. 

Besetzung: Sopran, Traversflöte, Oboe, Cello, Orgel (5 Musiker)

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Süßer Blumen Ambraflocken

Ein barockes Frühlingskonzert

mit Werken von Bach, Händel und Vivaldi

Während in den berühmten deutschen Arien Händels „der Blumen Frühlingspracht“ in barocker Manier mal zärtlich mal virtuos verziert beschworen wird, ist es für Bach der Lorbeerkranz, der an Ostern für Jesu Auferstehung die weihnachtlichen Myrrhen ersetzen soll. Händels flammende Rose weist schon nach dem sommerlichen Italien, wo Vivaldi uns mit einem Trank aus dem Elysiumsquell in seine sinnliche Klangsprache einlädt.

Besetzung: Sopran, Traversflöte, Orgel oder Cembalo, Violoncello

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Silberklang

Silberklang des Hochbarock

Ein deutsch-französisches Konzert mit Werken von Couperin, Balbastre, Boyvin, Bach, Silbermann, Händel, Campra

Ein delikater Wechsel zwischen den majestätisch und zugleich durchsichtigen und obertonreichen Klängen der Silbermannorgel und den intimeren aber nicht minder glanz- und affektvollen Arien und Kantaten des deutsch-französischen Hochbarock.

Besetzung: Orgel, Sopran, Violine, Cembal d’Amour, Violoncello (4 Musiker) 

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Douceur & Douleur

 

Concert Spirituel

Französische Kantaten des Barock und der Gegenwart mit Werken von Montéclair, Hotteterre, Leclair, Campra, Langlais und Huyssen

Die Süße des Klangs und der Ausdruck des süßen Schmerzes geht im Klangideal der französischen Barockmusik eine sehr spezielle Symbiose ein. Die tiefe Stimmung der Barockinstrumente, vor allem der französischen Traversflöte verleiht dieser Musik mit ihren dunklen Klangfarben eine besondere Sinnlichkeit.

Speziell zur Ergänzung dieses Programms entstand im Auftrag des Ensembles Hans Huyssens Trio ‚A propos du malheur’ für Sopran, Traversflöte und Barockcello über Texte von Simone Weil. Dies mag als typisches Beispiel für die Verbindung von Alter und Neuer Musik stehen.

Besetzung: Sopran, Traversflöte, (Violine) Cembalo, Violonello (4 oder 5 Musiker)

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Sacred Muse

„What art thou? From what causes doest thou spring? Oh music thou divine misterious thing”

Englisches Konzert mit Werken von Purcell, Croft, Traiger, Huyssen

Umrahmt von einer für dieses Programm komponierten quasi-rituellen ‚Beschwörungsmusik’ der Musen (‚Incantation to open the concert’), wird hier selbstreflexiv die Frage nach dem Ursprung und der zeitlosen Faszination von Musik gestellt. In Purcells ikonischem ‚Music for while’ ebenso wie in Laurence Traigers ‚On the Power of Sound’ oder William Crofts ‚Hymn on Divine Musick’ hinterfragt Musik sich selbst, indem sie sich besingt. Bis sich die Frage schließlich erübrigt...

Besetzung: Sopran, Cembalo, Laute / Chitarrone, Violoncello (3-4 Musiker)

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Sweet Madness – Mad Sweetness

Sorrow, Love and Madness 

Szenisches Konzert mit Werken von Dowland, Purcell, Eccles, Burgeon, Britten u. Huyssen

Eine britisch-skurrile Abhandlung über eine eigentlich schrecklich ernste Angelegenheit. In allen Epochen hat die Darstellung des süßen Wahns eine ungeheure Anziehungskraft auf die Künstler ausgeübt: Vom „Mad Tom“ aus Shakespeares „King Lear über die in ihrer Weltverlassenheit singende Ophelia aus Hamlet bis hin zu den „Mad Songs“ der englischen Barockgenies wie die bekannte „Bess of Bedlam“ Henry Purcells, eine Bewohnerin des berühmt berüchtigten Londoner Irrenhauses reicht die literarische u. musikalische Tradition. Nahm der Wahn-Witz je ein Ende? Die Verbindung von Literatur, tradierter und zeitgenössischer Musikformen und die inszenierte Darstellung erhöhen den Reiz dieses „szenischen Konzertes“.

Besetzung: 1-3 Sänger, Laute, Cembalo, Violoncello (4-6 Musiker)

 

Nur wer die Sehnsucht kennt

Mignon, Gretchen, Suleika 

Goethes große Frauengestalten im Klavierlied mit Werken von Schubert, Zelter, Wolf u.a.

Die unerfüllte Sehnsucht der Kindfrau Mignon nach ihrer unerreichbaren Heimat Italiens und der Liebe Wilhelm Meisters, Gretchens fatale Liebe zu dem Zweifler Faust oder Suleikas tiefe Herzenswunde, die ihr der Ostwind kühlt: Die berühmten Gedichte Goethes, in der er seine großen romantischen Frauengestalten sprechen lässt, sind kongenial vertont von Schubert oder Wolf, die die innere Unruhe der romantischen Sehnsucht durch ihre Melodieführung und für ihre Zeit gewagte Harmonik und Dynamik erst aufblühen lassen.

Besetzung: Stephanie Krug (Sopran), Breda Zakotnik (Klavier)

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Fantasia

Lautenmusik des frühen 17. Jahrhundert 

mit Werken von Piccinini, Molinaro, Galilei, Vallet und Kapsberger

Dieses Programm spürt dem Doppelwesen von Phantasie und Fantasia nach – einem völlig freien kreativen Ansatz und den daraus resultierenden musikalischen Ausdrucksformen. Die Phantasie lebt vom spontanen Einfall – im Gegensatz zum Ausgearbeiteten, Konstruierten. Wie unterscheiden sich Improvisation und Fantasie von einer strengen Komposition? Wie befreit ein Interpret der notierten Fantasien aus dem Barockzeitalter die darin eingefangenen spontanen Einfälle?

Soloprogramm mit Uwe Grosser (Laute & Chitarrone)

Fantasia ist auch als CD erschienen: Uwe Grosser, Fantasia, mucavi records © 2003

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EisTau

Konzertanter Textvortrag mit Romanmusik 

Ilija Trojanows Roman, EisTau (Hanser Verlag, 2011) handelt vom Klimawandel und dem Verhältnis von Mensch und Natur. Für das zeitgleich veröffentliche Hörbuch des Romans schrieb der südafrikanische Komponist Hans Huyssen eine Romanmusik – das EisTau-Trio. Anders als im Film wird hier die Handlung nicht musikalisch untermalt, sondern vielmehr mit musikeigenen Mitteln nacherzählt. Text und Musik gehen hier ein neues, bislang noch kaum erprobtes Verhältnis ein: einer gemeinsamen Dramaturgie folgend, lassen beide Medien mit ihren jeweils eigenen narrativen Möglichkeiten der Erzählung ein Vielfaches an wechselseitigen Nuancen und assoziativen Räumen angedeihen. In einer konzertanten Aufführung präsentieren beide Autoren Ausschnitte aus diesem sich ergänzenden, dialogischen Werk.

Im Mittelpunkt des Romans steht der Gletscherforscher Zeno, der in eine Lebenskrise fällt, als der Alpengletscher zerschmilzt, mit dem er sich ein Leben lang wissenschaftlich beschäftigt hat. Er verlässt die Universität und findet eine neue Aufgabe auf einem Kreuzfahrtschiff in der Antarktis. Doch er kann das zerstörerische Wirken der Menschen immer weniger ertragen und steigert sich in die Vorstellung hinein, er müsse etwas dagegen unternehmen. Als ein Künstler an Bord kommt, der mit den Passagieren ein großes SOS auf dem Eis formen will, kommt seine Stunde …

Zenos Drama ist das Drama unserer Zeit. Sein unbändiger Zorn richtet sich gegen jeden von uns. Selten zuvor wurde in der deutschsprachigen Literatur die Verletzlichkeit der Natur und ihre absolute Schönheit so leidenschaftlich beschworen. EisTau ist ein aufrüttelnder Gesang auf das, was unsere Welt ausmacht und zerstört.

Besetzung: Sprecher, Violine / Viola, Saxophone (S, A, T), Cello (4 Ausführende)

Hier ein Link zu einem Filmschnitt... 

 


ABBANDONATA

„Così facciamo wird seinem Namen gerecht: Alte Musik auf eine neue und gleichzeitig unverwechselbare Weise zu interpretieren.“

„Feine Gestaltung, absolute Übereinstimmung und Freude an Musik kennzeichneten das Konzert.“

„Immer wieder gibt es neue Klangwelten zu entdecken, da die Musiker die „Alte Musik“ mit einem gehörigen Schuss Kreativität gestalteten.“

„Stephanie Krugs Monteverdi (Lamento) ist geprägt von Traurigkeit und Leidenschaft, die in absoluter Dramatik gipfelt.“

„Antoinette Lohmann brilliert in dem Solostück für Violine von Marco Uccellini: Gefühlvoll und vorsichtig steigt sie in das Werk ein, um dann einen schönen Kontrast zwischen luftiger Fröhlichkeit und absoluter Dramatik aufzubauen.“

„Feine Melodieführung und der weiche Ton Marion Treupel-Franks reiht sich bei Vivaldi schön ins Ensemble ein und begleitet Krugs gefühlvolle Darbietung.“
Münchner Merkur


SILBERKLANG DES HOCHBAROCK

„vitaler Klang und pralle Lebenslust des Barock trotz der klaren interpretatorischen Orientierung an Erkenntnissen der historischen Aufführungspraxis“ 
Süddeutsche Zeitung

 „VOLLER AUSDRUCK UND HÖCHST LEBENDIG MUSIZIERT“ 
Südwest-Presse

„Così Facciamo - So machen wir es! – der Name ist Programm. Voller Entschiedenheit, kenntnisreich und ohne falsche Zurückhaltung wird hier Alte Musik nicht auf dem Altar einer vermeintlichen Authentizität erhoben, sondern voller Ausdruck und höchst lebendig musiziert.“ 
Südwest-Presse

„Am Ende des kurzweiligen Meisterkonzerts gab es verdienterweise lang anhaltenden Beifall für das sympathische, jugendlich wirkende Ensemble „Cosí Facciamo“…das hochkarätige Eröffnungskonzert zur Silbermannaustellung….Und sogleich erfreute die klare warm timbrierte Sopranstimme Stephanie Krugs zusammen mit den Spezialisten für Alte Musik das Auditorium. Christian Brembeck praktizierte lebendiges Generalbassspiel auf der Silbermannorgel… Das Ensemble begeisterte durch große musikalische Bandbreite von huldigend bis freudig erregt…“ 
Südkurier Villingen-Schwenningen 

Wieder erwies sich „Cosí Facciamo“ als eingespieltes Team und bestens vertraut mit dieser Art von Musik.“ Südkurier Villingen-Schwenningen
„weiche Koloraturen und ein natürlich sparsam eingesetzten Vibrato“ 
Süddeutsche Zeitung

„Christian Brembeck brachte stilistisch vorbildlich, durchsichtig charmant, aber auch kraftvoll mit selten so farbiger Registrierung gespielte Werke der Barockfranzosen.“ 
„Die Sopranistin Stephanie Krug gefiel mit ausgeglichener, sympathischer und beweglicher Stimme in Höhe und Tiefe.“ 
„Hans Huyssen war ein besonders aufmerksamer Begleiter mit seinem schlanken Barockcello. Er zeichnete die Baßstimme immer fein und klar.“ 
„Ursula Kortschak spielte mit Lockerheit und viel Gespür für französische Melodiebögen auf ihrer fein klingenden Barock-Violine, die oft virtuosen Partien der Kantaten sauber und präzise.“ 
Schwarzwälder Bote


DOUCEUR E DOULEUR

“Was ... an klanglicher Delikatesse, rhythmischem Feingespür und musikalischer Verve geboten wurde, das in der Tat konnte sich durchweg hören lassen...”
Pforzheimer Zeitung

 “Die bei Konzerten alter Musik oft erlebbare Sterilität und Gefühlskälte vor allem der Tongebung soll durch Neubelebung der Affekte und Gefühle weiterentwickelt werden. ... Diese Zielsetzung des Ensembles konnte gut verfolgt werden... Schwerelosigkeit des Glücks... leichtfüßige und flüssige Gestaltung... Das sehr schöne Zusammenspiel des Ensembles mit dem sehr beweglichen und ausdrucksstark spielenden Cellisten...kam...gut zum Ausdruck.“
Kreisnachrichten Calw


THE SACRED MUSE

“...(die Mitglieder) weisen mit ihrem Ensemble-Namen darauf hin, dass ... sie trockener Stiltreue ein lebendiges Musizieren vorziehen. Es fiel nicht schwer, ihnen in dieser Hinsicht zuzustimmen, da sie ihr Publikum faszinieren konnten... 
 „Mit ihrer großen, warmen und schwerelosen Stimme war Stephanie Krug sicherlich eine wie für Purcells weiche Lineaturen geschaffene Stimme... Die instrumentalen Partner der Sängerin zeichneten sich als anpassungsfähige, klanglich fein differenzierende Begleiter aus...”
Schwäbisches Tageblatt


NUR WER DIE SEHNSUCHT KENNT

„Krugs schlank geführter, glockenhell strahlender Sopran paarte sich mit Breda Zakotniks geradezu magisch einfühlsamer Begleitung zu einem großartigem Erlebnis.“
„Die Sopranistin sang nicht nur, sie litt auch mit. Sie zeigte die ganze Gefühlsskala von überschwänglicher Freude bis zur hoffnungslosen Perspektive in Hugo Wolfs Liedern der Mignon.“
Münchner Merkur

„Schuberts Dialog zwischen Gretchen und dem bösen Geist gestaltete sie farbig, einfühlsam und spannungsreich.“
„Frenetischer Beifall, und als Zugabe Wolfs „Begegnung“, dessen alles fordernde Musik Stephanie Krug auf den Leib geschrieben zu sein scheint.“
„Sie hatten sich an diesem Abend in die Herzen der Zuhörer gespielt.“
Süddeutsche Zeitung


FANTASIA

„Befreite Laute“
„atmende Transparenz und reichhaltige Dynamik“
„Lautenkunst vom Feinsten, zudem ganz in der historischen Tradition, denn die gespielten Instrumente stammen aus Grossers eigener Werkstatt.“
Süddeutsche Zeitung