Stand:
9.8.2009
Eike W. Grunert

Vorhang auf...
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così facciamo
Ensemble für Alte & Neue Musik

Pressestimmen zu den Konzerten:

 

così facciamo
Ensemble für Alte & Neue Musik

Pressestimmen zu den Konzerten:

 

THE SACRED MUSE

“...(die Mitglieder) weisen mit ihrem Ensemble-Namen darauf hin, daß ... sie trockener Stiltreue ein lebendiges Musizieren vorziehen. Es fiel nicht schwer, ihnen in dieser Hinsicht zuzustimmen, da sie ihr Publikum faszinieren konnten... Mit ihrer großen, warmen und schwerelosen Stimme war Stephanie Krug sicherlich eine wie für Purcells weiche Lineaturen geschaffene Stimme... Die instrumentalen Partner der Sängerin zeichneten sich als anpassungsfähige, klanglich fein differenzierende Begleiter aus...”

Schwäbisches Tageblatt

 

SILBERKLANG DES HOCHBAROCK

„VOLLER AUSDRUCK UND HÖCHST LEBENDIG MUSIZIERT

Così Facciamo - So machen wir es! – der Name ist Programm. Voller Entschiedenheit, kenntnisreich und ohne falsche Zurückhaltung wird hier Alte Musik nicht auf dem Altar einer vermeintlichen Authentizität erhoben, sondern voller Ausdruck und höchst lebendig musiziert.“

Südwest-Presse

 

„Der Star des Abends, die nachgebaute und wohlgelungene J.A.Silbermann Orgel wurde von Christian Brembeck, einem weit gereisten, erfolgreichen und für die geforderten Zwecke  Solospiel und Begleitaufgaben prädestinierten Spieler vorgestellt. Er brachte stilistisch vorbildlich, durchsichtig charmant, aber auch kraftvoll mit selten so farbiger Registrierung gespielte Werke der Barockfranzosen.

Die Sopranistin Stephanie Krug gefiel bei ihren ausgedehnten Solokantaten von Campra, Montéclair, drei deutschen Arien von Händel mit ausgeglichener, sympathischer und beweglicher Stimme in Höhe und Tiefe.

Hans Huyssen war ein besonders aufmerksamer Begleiter mit seinem schlanken Barockcello. Er zeichnete die Baßstimme immer fein und klar.

Ursula Kortschak spielte mit Lockerheit und viel Gespür für französische Melodiebögen auf ihrer fein klingenden Barock-Violine, die oft virtuosen Partien der Kantaten sauber und präzise.“

Schwarzwälder Bote
 

 

EINE BEGEISTERNDE BANDBREITE

„Am Ende des kurzweiligen Meisterkonzerts gab es verdienterweise lang anhaltenden Beifall für das sympathische, jugendlich wirkende Ensemble „Cosí Facciamo“…das hochkarätiger Eröffnungskonzert zur Silbermannaustellung….Und sogleich erfreute die klare warm timbrierte Sopranstimme Stephanie Krugs zusammen mit den Spezialisten für Alte Musik das Auditorium. Christian Brembeck praktizierte lebendiges Generalbassspiel auf der Silbermannorgel… Das Ensemble begeisterte durch große musikalische Bandbreite von huldigend bis freudig erregt…Ursula Kortschaks vital-elastisches Violinspiel…

Wieder erwies sich „Cosí Facciamo“ als eingespieltes Team und bestens vertraut mit dieser Art von Musik.“

Südkurier Villingen Schwenningen

 

PRACHTVOLLER UND VITALER KLANG

„…war zunächst „Meine Seele hört im Sehen“ zu hören…trat die Singstimme mit weichen Koloraturen und einem natürlich sparsam eingesetzten Vibrato in einen Dialog mit dem Instrument ein. Auch bei dieser Arie fiel auf, dass sich dieses Ensemble, trotz der klaren interpretatorischen Orientierung an Erkenntnissen der historischen Aufführungspraxis, vor allem die oft pralle Lebenslust des Barock, musikalisch umgesetzt durch den vollen Klang, als Maxime gesetzt hatte. Schöne Spannungsbögen und organische Verzierungen in der Singstimme hatte die folgende Arie „süßer Blumen Ambraflocken“….Domine Deus: Ein Fugato Beginn, reiche Ornamentik, die von der Sängerin mit Virtuosität bewältigt war, zarte Kantabilität und ein sehr rascher Schlußteil entwarfen einen überzeugenden Kosmos barocken Musizierens. Sehr eindringlich in der Darstellung der Affekte war die Kantate „La Mort de Didon“ vom Montéclair…eine höchst expressive am Text orientierte Melodielinie der Sängerin, der die Darstellung der geistigen Tiefe dieses Stücks eindrucksvoll gelang.“

Süddeutsche Zeitung Fürstenfeldbruck

 

DOUCEUR E DOULEUR

“Was ... an klanglicher Delikatesse, rhythmischem Feingespür und musikalischer Verve geboten wurde, das in der Tat konnte sich durchweg hören lassen...”

Pforzheimer Zeitung

 

“Die bei Konzerten alter Musik oft erlebbare Sterilität und Gefühlskälte vor allem der Tongebung soll durch Neubelebung der Affekte und Gefühle weiterentwickelt werden. ... Diese Zielsetzung des Ensembles konnte gut verfolgt werden... Schwerelosigkeit des Glücks... leichtfüssige und flüssige Gestaltung... Das sehr schöne Zusammenspiel des Ensembles mit dem sehr beweglichen und ausdrucksstark spielenden Cellisten...kam...gut zum Ausdruck.

Kreisnachrichten Calw

 

LAMENTI E SCHERZI

Stephanie Krug offerierte mit ihrer schlanken, gepflegten Stimme eine ganze Reihe von Liebesliedern... die lebhaft gestaltende Sopranistin (brachte)... in geradezu opernhafter Weise extreme Gefühle zum Ausdruck...

Schwäbisches Tageblatt

 

ZERFLIESSE MEIN HERZE  ALTE UND NEUE PASSIONSMUSIK

„In seinen Passionsvertonungen reihte sich Hans Huyssen in die Tradition der großen barocken Vorgänger ein: Er wählte eine eingängige Vokalführung, deren Ausdruck neben dem Textgehalt vor allem durch die Instrumentation vorgegeben ist. Dabei schöpfte er kompositorisch die moderne Harmonieführung aus, ohne avangardistisch sein zu wollen.

Interpretatorisch nahmen sich die Musiker allesamt zurück: Sie verdeutlichten nicht den Gehalt der Passionen durch intensiven Ausdruck, sondern ließen klanglich die Musik sprechen. Ebenso sang Krug mit schöner Stimme weder darstellend, noch dramatisch oder lyrisch: Im langen Kirchenhall vermengten sich die Stimmen fein zu einem Ganzen.“

Tiroler Tageszeitung